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Studie zur Ölpest am Golf von Mexiko: Folgen weniger dramatisch als gedacht

zuletzt aktualisiert: 18.12.2010 - 09:37

New Orleans (RPO). Die Ölpest im Golf von Mexiko hat einer neuen Studie zufolge am Meeresboden weniger Spuren hinterlassen als befürchtet. Die Öl-Konzentrationen lägen weit unter den schädlichen Grenzwerten, hieß es in der am Freitag veröffentlichten Studie im Auftrag der US-Küstenwache.

Ausnahme ist dem Bericht zufolge die Gegend in einem Umkreis von etwa zwei Kilometern rund um die Ölplattform "Deepwater Horizon", die am 20. April explodiert war.

"Wir haben keine rückgewinnbare Mengen an Öl (am Meeresboden) gefunden", sagte Konteradmiral Paul Zukunft. Der Studie zugrunde liegen 17.000 Wasser- und Gesteinsproben. Untersucht wurden die Proben von Wissenschaftlern, die für die Regierung arbeiten.

In einem anderen Bericht unabhängiger Wissenschaftler hieß es dagegen kürzlich, dass das Öl Flora und Fauna am Meeresboden wie beispielsweise Korallen, Gorgonien und Posthörnchenwürmer getötet habe.

Bei der Explosion waren elf Arbeiter ums Leben gekommen. Aus dem Bohrloch flossen anschließend über Wochen mehr als 780 Millionen Liter Öl ins Meer. Erst Mitte Juli konnte die Quelle provisorisch verschlossen werden. Bis zur endgültigen Versiegelung vergingen nochmals mehrere Wochen.

Quelle: apd/csi

 
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