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Südfrankreich
22-Jähriger wegen mutmaßlicher Anschlagspläne festgenommen

Paris. In Südfrankreich ist ein junger Mann wegen mutmaßlicher Anschlagspläne festgenommen worden. Der 22-jährige Konvertit habe in der Touristenstadt Carcassonne eine "Gewalttat" geplant.

Das verlautete es am Donnerstag aus Justiz- und Ermittlerkreisen. Ziel sollen Touristen aus den USA und Russland gewesen sein. Bei seiner Festnahme, die bereits am Montag erfolgte, hatte der Mann demnach ein Messer und einen Hammer bei sich.

Verdächtiger ist Geheimdiensten bekannt

Der 22-Jährige befand sich am Donnerstag weiter in Polizeigewahrsam. Er stammt aus Südfrankreich und war den Geheimdiensten bekannt. Die Ermittlungen werden von der Pariser Anti-Terror-Staatsanwaltschaft geleitet.

In Frankreich herrscht große Sorge vor islamistischen Anschlägen während der Fußball-Europameisterschaft. Erst am Montag sorgte die Ermordung eines Polizisten und seiner Lebensgefährtin durch einen vorbestraften Islamisten, der sich zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) bekannte, für Entsetzten. Seit den Pariser Anschlägen vom 13. November mit 130 Toten herrscht in Frankreich der Ausnahmezustand.

(AFP)
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