Indien: Französin von Elefanten zu Tode getrampelt
zuletzt aktualisiert: 16.08.2009 - 10:23Chennai (RPO). Eine Reise nach Indien wurde einer Französin zum Verhängnis. Die pensionierte Lehrerin wurde im Süden Indiens von Elefanten zu Tode getrampelt, teilte die Behörden mit.
Die 66-Jährige und ihr 39 Jahre alter Sohn seien am Freitag bei einer Wanderung im Bundesstaat Tamil Nadu auf eine Herde in freier Wildbahn lebender Elefanten gestoßen und hätten diese fotografieren wollen, soe die lokalen Behörden.
Als sie sich den Tieren näherten, wurden sie den Angaben zufolge offenbar von einer Elefantin und ihrem Kalb angegriffen. Die Frau starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus, ihr Sohn erlitt Verletzungen an den Beinen. Zwei einheimische Fremdenführer hatten die Touristen auf ihrer Wanderung begleitet.
Die beiden stammten aus der nordostfranzösischen Stadt Isle-sur-Marne, berichtet die "Times of India". Sie waren demnach seit dem 11. August in Indien. Ihr Sohn verließ das Land dem Bericht zufolge noch am selben Tag mit dem Leichnam seiner Mutter Richtung Paris.
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