Frau wendet aus Sorge um entlaufenen Hund auf der Autobahn
zuletzt aktualisiert: 01.06.2005 - 07:26
Pratteln/Schweiz (AP). Wie durch ein Wunder ist am Dienstagabend die knapp zwei Kilometer lange Geisterfahrt einer Autofahrerin auf dem meistbefahrenen Autobahnabschnitt der Schweiz glimpflich ausgegangen. Die 64-jährige Frau fuhr gegen 20.30 Uhr auf der Autobahn A2 in Richtung Bern/Luzern, als sie durch einen Telefonanruf erfuhr, dass ihr Hund zuhause entlaufen sei. Die Frau wendete daraufhin ihr Fahrzeug auf dem Seitenstreifen und fuhr in falscher Richtung entlang der Mittelleitplanke in Richtung Basel zurück. Trotz starken Verkehrs, darunter vielen Lastwagen, kam es zu keinem Unfall, wie die Polizei Basel-Landschaft mitteilte. Eine Polizeistreife konnte das Fahrzeug auf Höhe der Ausfahrt Liestal stoppen, wobei es beinahe zum Zusammenstoß mit dem Polizeiwagen kam. Die Schweizerin musste ihre Papiere auf der Stelle abgeben.
Quelle: ap
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