| 16.45 Uhr

Gegen Elefanten-Wilderei
Äthiopien vernichtet sechs Tonnen Elfenbein

Tierschützer retten Dutzende Elefanten
Tierschützer retten Dutzende Elefanten FOTO: afp, SIA KAMBOU
Addis Abeba. Elefanten sind bedroht: Wegen ihrer wertvollen Stoßzähne aus Elfenbein werden die Tiere von Wilderern getötet. Als Zeichen gegen die Elefanten-Wildereri vernichtete Äthipien seinen Elfenbeinbestand, der in den vergangenen 20 Jahren eingezogen wurde. Alles wurde auf einem Scheiterhaufen verbrannt.

Im Kampf gegen Elefanten-Wilderei hat die Regierung Äthiopiens 6,1 Tonnen konfiszierten Elfenbeins verbrennen lassen. Der Generaldirektor der Wildtierschutz-Behörde, Dawud Mome, sagte am Freitag, das vernichtete Elfenbein sei in den vergangenen 20 Jahren eingezogen worden. Das meiste davon sei beschlagnahmt worden, als es durch Äthiopien hindurchgeschmuggelt werden sollte.

Vernichtet wurden auf einem Scheiterhaufen aus Holz unter anderem Stoßzähne, Schmuck aus Elfenbein und Elfenbein-Schnitzereien. Weltweit wachsen die Anstrengungen, Elefanten angesichts ihrer immer weiter sinkenden Zahl zu schützen. Sie werden wegen ihrer Stoßzähne getötet. Äthiopien ist in diesem Jahr das zweite Land in Afrika, das seinen Elfenbeinbestand vernichtet.

China vernichtet mehr als sechs Tonnen Elfenbein FOTO: ap, Vincent Yu
(ap)
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