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Psychologen-Team in Marseille
Germanwings will Angehörige von Flugzeugabsturz lange betreuen

Fotos: So hart ist die Arbeit der Bergungstrupps
Fotos: So hart ist die Arbeit der Bergungstrupps FOTO: dpa, bl sh
Marseille. Die Fluggesellschaft Germanwings will ihr Betreuungszentrum für Angehörige der Opfer des Airbus-Absturzes in den französischen Alpen so lange wie nötig offen halten. Das sagte Germanwings-Geschäftsführer Oliver Wagner am Montag nach Angaben eines Lufthansa-Sprechers in Marseille.

In einem Hotel der Mittelmeer-Metropole kümmern sich seit Samstag 90 Mitarbeiter um die Angehörigen, die zur Absturzstelle reisen wollen. Sie nehmen die Trauernden in Empfang und begleiten sie auch zum Unglücksort. Zum Team gehören demnach mindestens zehn Psychologen.

Bei dem Absturz am vergangenen Dienstag waren 150 Menschen gestorben. Den Angaben der Fluggesellschaft zufolge sind bereits 325 Angehörige nach Seyne-les-Alpes in der Nähe des Absturzortes gereist, wo sich die Einsatzzentrale befindet. Weitere würden erwartet, aktuell seien etwa 15 Menschen in Marseille. Wagner bat die Medien darum, die Privatsphäre der Angehörigen zu respektieren.

(dpa)
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