USA: Geschäftsmann kannte Bombay-Anschlagspläne
zuletzt aktualisiert: 15.12.2009 - 07:29Chicago/Atlanta (RPO). Die USA werfen einem im Pakistan geborenen Geschäftsmann vor, die Pläne für das Attentat in Bombay vor mehr als einem Jahr vorab gekannt zu haben.
Der 48-Jährige aus Chicago habe bereits Anfang September von dem Komplott erfahren, erklärte die Staatsanwaltschaft am Montag. Zudem habe er nach dem Anschlag im November 2008 seine Glückwünsche zum Erfolg übermitteln lassen.
Die Staatsanwaltschaft begründete mit den Angaben ihr Nein zu einer Freilassung des kanadischen Staatsbürgers gegen Kaution. Bei dem Anschlag waren in der indischen Metropole 166 Menschen getötet worden. Die Polizei brauchte Tage, um die Angreifer zurückzuschlagen.
In Atlanta verurteilte ein US-Gericht zwei US-Bürger wegen der Beihilfe für Terroristen zu langjährigen Haftstrafen mit anschließend jahrzehntelanger Überwachung. Ein 23-jähriger Angeklagter aus Georgia muss für 17 Jahre ins Gefängnis, ein 25-Jähriger aus Atlanta für 13 Jahre.
Das Gericht befand die beiden für schuldig, als Mitglieder einer Terrorzelle in Atlanta Anschlagsziele in der Hauptstadt Washington ausgespäht zu haben, darunter den Sitz des Kongresses und der Weltbank.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum