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Jahrhundert-Dürre in Kalifornien
Kalifornier müssen erstmals Wasser sparen

Die Folgen der extremen Dürre in Kalifornien
Die Folgen der extremen Dürre in Kalifornien FOTO: AFP
Sacramento. Wegen einer andauernden schweren Dürre in Kalifornien ordnet der US-Westküstenstaat wassersparende Maßnahmen an. Gouverneur Jerry Brown gab am Mittwoch bekannt, dass Städte und Gemeinden in Kalifornien die Auflage bekommen, ihren Wasserverbrauch um 25 Prozent zu reduzieren.

Als weitere Maßnahme will der Staat viele Rasenflächen durch Anlagen ersetzen, die weniger Wasser verbrauchen. Betreiber von großen Grünflächen, wie etwa Golfplätze, sollen die Bewässerung drosseln.

Brown verkündete die neuen Auflagen für den Staat bei einem Besuch in der Sierra Nevada. Die um diese Jahreszeit gewöhnlich verschneiten kalifornischen Berge sind nach Ausbleiben der Winterniederschläge diesmal ohne Schnee. "Heute stehen wir auf trockenem Gras, wo eigentlich 150 Zentimeter Schnee liegen sollten", sagte Brown.

Bereits im vorigen Sommer hatte der Staat Sparmaßnahmen verhängt. So dürfen seither die Einwohner nicht mehr ihre Bürgersteige und Einfahrten mit dem Gartenschlauch abspritzen, Springbrunnen mit Trinkwasser füllen oder Grünflächen so stark bewässern, dass überschüssiges Wasser ablaufen kann.

Kalifornien leidet seit mehreren Jahren unter Trockenheit, die beiden vergangenen Winter waren besonders regenarm. Nach Ausbleiben der Winterregenfälle sind die Wasservorräte in Flüssen und Reservoiren auf einen Tiefstand gesunken.

(dpa)
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