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Griechenland
Behörden finden totes Baby in Flüchtlingsboot

Von Albanien bis zum Südsudan: Ursachen der großen Flucht
Von Albanien bis zum Südsudan: Ursachen der großen Flucht FOTO: ALESSANDRO BIANCHI
Athen . Der Flüchtlingsstrom über das Mittelmeer hat ein weiteres Kinderleben gefordert: In einem von der Türkei nach Griechenland übergesetzten Flüchtlingsboot ist ein Baby tot aufgefunden worden.

63 weitere Insassen seien lebend auf der kleinen Insel Farmakonissi in der östlichen Ägäis angekommen, teilten die griechischen Behörden am Freitag mit. Weitere Details waren zunächst nicht bekannt.

Bereits am Morgen waren den Angaben zufolge drei Kinder auf der kurzen aber gefährlichen Überfahrt zwischen der Türkei und den vorgelagerten griechischen Inseln ertrunken. 20 Menschen hätten vor dem kleinen Eiland Agathonissi gerettet werden können.

Trotz des Winterwetters wagen weiterhin viele Flüchtlinge und Migranten die Fahrt von der Türkei aus, um über Griechenland in die EU zu gelangen. 2015 kamen 850.000 Menschen in Griechenland an, die meisten von ihnen Flüchtlinge aus dem Bürgerkriegsland Syrien.

(felt/ap)
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