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Stärke 5,3
Seebeben zwischen Kreta und Libyen

Athen. Ein Seebeben der Stärke 5,3 hat in der Nacht zum Dienstag die Mittelmeerinsel Kreta erschüttert. Verletzte oder Schäden wurden nicht gemeldet.

Dies berichtete am Dienstag die halbamtliche griechische Nachrichtenagentur ANA-MPA. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des griechischen geodynamischen Instituts zwischen Kreta und der libyschen Küste in einer Tiefe von knapp zehn Kilometern unter dem Meeresboden. Eine Flutwelle - ein Tsunami - wurde nicht registriert, sagten Seismologen im griechischen Rundfunk.

In Griechenland, der Türkei und Italien ereignen sich jährlich die meisten Erdbeben in Europa. Südlich von Kreta treffen die afrikanische und die europäische Platte aufeinander. Dabei entstehen immer wieder Seebeben. Am 20. Juli waren bei einem Seebeben der Stärke 6,6 auf der Insel Kos zwei Menschen ums Leben gekommen.

(dpa/veke)
 
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