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Zoo von Cincinnati
Keine Strafen gegen Eltern nach Tod von Gorilla Harambe

Harambe: Keine Strafen gegen Eltern nach Tod von Gorilla
Menschen in aller Welt trauerten um den Tod des vom Aussterben bedrohten Tieres. FOTO: afp
Cincinnati. Gorillas sind vom Aussterben bedroht. Der Tod von "Harambe" im Zoo von Cincinnati hat nicht nur deswegen große Bestürzung ausgelöst: Der Affe war erschossen worden, nachdem ein Dreijähriger ins Gehege gefallen war. Jetzt steht fest, dass die Eltern des Kindes juristisch nicht belangt werden.

Das sagte Staatsanwalt Joe Deters am Montag vor Medien in Cincinnati. Der Gorilla war erschossen worden, nachdem der Junge in das Gehege gestürzt war. Der Dreijährige war in einem unbeobachteten Moment seiner Mutter entwischt, die gerade auch auf andere Kinder aufpasste. Der Staatsanwalt sagte, das Verhalten der Mutter sei weit entfernt davon gewesen, gefährlich oder sorglos zu sein.

Der Gorilla hatte das Kind am Bein durch einen Wassergraben gezerrt. Wärter erschossen den Silberrücken, um den Jungen zu retten. Der gewaltsame Tod des Tieres machte weltweit Schlagzeilen. Gorillas sind vom Aussterben bedroht.

(dpa)
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