Jüdische Gemeinde schockiert: "Hitler"-Restaurant in Bombay eröffnet
zuletzt aktualisiert: 23.08.2006 - 18:27Bombay (rpo). Die jüdische Gemeinde in Indien ist entsetzt: Ein Geschäftsmann hat in Bombay ein Hitler-Restaurant eröffnet. Am Eingang des Lokals prangt ein riesiges Portrait des Diktators, die Wände sind mit Hakenkreuzen dekoriert.
Bei der jüdischen Gemeinde in Indiens Finanzmetropole ist die Eröffnung es Restaurants, das den Namen "Hitlers Kreuz" trägt, auf heftige Proteste gestoßen. Jonathan Solomon vom Indisch-Jüdischen Verband sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Namensgebung zeige das "enorme Ausmaß von Unwissenheit und Unsensibilität" gegenüber den Juden.
Die jüdische Gemeinde verlange eine Änderung des Namens. Der Inhaber des Restaurants, Punit Shablok, sagte dem Fernsehsender CNN-IBN, er habe niemanden schockieren wollen. Es sei ihm lediglich darum gegangen, sein Restaurant werbewirksam von den anderen in der Stadt abzuheben. Die jüdische Gemeinschaft in Indien umfasst etwa 6000 Menschen, von denen die allermeisten in Bombay leben.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum