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Hochwasser
Deutsche Familie aus Salzburger Höhle befreit

Hochwasser in Salzburg: Deutsche in Lamprechtshöhle eingesperrt
Die Lamprechtshöhle in Salzburg. FOTO: dpa, Michael Kroell
Lofer. Fünf deutsche Wanderer sind wegen Hochwassers am Freitagnachmittag in Salzburg in einer Höhle eingeschlossen worden. Das teilte die örtliche Polizei mit. Nach drei Stunden konnten sie befreit werden.

Die Familie mitsamt Hund habe demnach mit zwei weiteren Besuchern, zwei Niederländern, die Lamprechtshöhle bei Lofer besucht, als das Hochwasser ein Verlassen unmöglich machte. Zunächst war kein direkter Kontakt mit den Eingeschlossenen möglich. Nach drei Stunden in der Höhle konnten sie jedoch befreit werden.

Die fünf Deutschen und zwei Niederländer seien wohlauf, berichtete ein Rot-Kreuz-Mitarbeiter am Freitagabend. Die Urlauber seien nur leicht unterkühlt. Auch der Hund sei wohlbehalten aus der Höhle befreit worden.

Es habe zu keinem Zeitpunkt Lebensgefahr bestanden, versicherten die Behörden. Durch eine Steigung in der Höhle seien im Inneren alle in Sicherheit gewesen. Die genaue Herkunft der Eingeschlossenen war zunächst nicht klar. Die Besucher mussten warten, bis sich der Wasserstand wieder gesenkt hatte. Retter halfen ihnen schließlich zum Ausgang.

Immer wieder kommt es in der Höhle zu ähnlichen Zwischenfällen. Deshalb sei dort auch eine Notunterkunft mit Decken und einem Telefon eingerichtet worden. 

(lai/dpa)
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