kalaydo.de Anzeigen stellen auto immobilien kleinanzeigen tiere ferienwohnungen inserieren
  RP Providing |  RP Shop |  PremiumCard |  RP Reise
       
  Newsletter |  RSS |  Mobil |  Apps
Abo & Service | Anzeigen | ePaper | Schulprojekte  
 
       
 
  Gast
Kommentare ()

Indonesien und Samoa: Hoffnung auf Überlebende schwindet

zuletzt aktualisiert: 02.10.2009 - 19:11

Padang/Lalomanu (RPO). Die Rettungskräfte auf der indonesischen Insel Sumatra haben zwei Tage nach den verheerenden Erdbeben immer weniger Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Am Freitagmorgen wurde in der Hafenstadt Padang noch eine 20-Jährige lebend aus den Trümmern einer Sprachschule geborgen, nachdem sie 40 Stunden dort ausgeharrt hatte. Auf den von einem Tsunami überfluteten Samoa-Inseln wurden zuletzt nur noch Leichen aus verwüsteten Dörfern geborgen.

In Indonesien waren nach dem Beben der Stärke 7,6 vom Mittwoch noch immer ganze Ortschaften für die Rettungskräfte unerreichbar. In Padang im Westen Sumatras sind rund ein Viertel der Häuser zerstört, viele Menschen schlafen im Freien. Mehrere Dörfer in der Umgebung wurden nach Einschätzung des Roten Kreuzes völlig verwüstet. Auf dem Land sei die Lage "sehr ernst", sagte Christine South von der Internationalen Föderation vom Roten Kreuz und Roten Halbmond.

Die 20-jährige Ratna Kurnia Sari wurde von Soldaten aus der Fremdsprachenschule von Padang gerettet. Erschöpft und von Staub bedeckt wurde sie in eines der überfüllten Krankenhäuser gebracht. "Die Chance, noch Lebende aus den Trümmern zu ziehen, ist sehr gering", sagte der Generalsekretär des indonesischen Roten Kreuzes, Djazuli Ambari. Die Behörden in Jakarta gehen bislang von 777 Todesopfern aus. Die Vereinten Nationen rechnen mit mindestens 1100 Toten.

Es lägen immer noch viele Opfer unter den Trümmern, sagte Gesundheitsministerin Siti Fadilah Supari. Indonesien brauche dringend mehr internationale Hilfe. Die umgerechnet knapp sieben Millionen Euro Soforthilfe der Regierung müssten die Betroffenen schnell erreichen, forderte Präsident Susilo Bambang Yudhoyono.

Auf Samoa gaben die Rettungskräfte nach dem verheerenden Tsunami vom Dienstag die Hoffnung auf, noch Überlebende zu finden. Neuesten Angaben zufolge kamen auf den Inseln im Pazifik mindestens 155 Menschen ums Leben. Vor der Küste von Tonga und Samoa ereignete sich unterdessen ein weiteres Erdbeben der Stärke 6,3. Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik gab jedoch keine Warnung aus. Im Nordwesten Chinas gab es einen Erdstoß der Stärke 5,1.

Die Philippinen bereiteten sich unterdessen auf einen "Super-Taifun" vor. Präsidentin Gloria Arroyo versetzte das ganze Land in Alarmbereitschaft und ordnete die Evakuierung der Gebiete an, die vermutlich von dem Taifun "Parma" betroffen sein werden. Nach UN-Angaben leben dort 1,8 Millionen Menschen. Meteorologen rechnen damit, dass der Sturm am Samstagnachmittag mit Sturmböen von bis zu 230 Stundenkilometern im Norden der Hauptinsel Luzon auf Land treffen wird. Die Philippinen leiden noch unter den Folgen des Tropensturms "Ketsana", der vergangenes Wochenende mindestens 293 Menschen tötete.

Quelle: AFP/awei

 
weitere Artikel
 
Links zu diesem Artikel
 

 
Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung:

       
Anzeige:

Aktuell bei RP Online

Herne

Wohnungsbrand fordert Todesopfer

Die Feuerwehr hat in der Nacht zum Sonntag bei Löscharbeiten in einer Wohnung in Herne eine verkohlte Leiche gefunden. mehr 

Drei Schwerverletzte in Iserlohn

Schießerei auf türkischer Feier

Auf einer Feier im nordrhein-westfälischen Iserlohn hat es am Samstagabend eine Schießerei mit drei Schwerverletzten gegeben. mehr 

mehr Panorama
Aus der Region

Drei Schwerverletzte in Iserlohn

Schießerei auf türkischer Feier

Zahl der Kältetoten steigt weiter

Osteuropa versinkt im Schnee

Videos

Ringerin aus Krefeld trainiert für Olympiaqualifikation

Aline Focken ist 20 Jahre alt und träumt von Olympia. Die Krefelderin hat die Chance sich für die olympischen Spiele 2012 in ... mehr 

Alstereisvergnügen lockt nach Hamburg

Hamburger und Hamburg-Besucher können sich auf das langersehnte Alstereisvergnügen freuen. Das Event findet von Freitag bis Sonntag statt. ... mehr 

Chronik-der-schwersten-Erdbeben_1_52949.jpg

Stärke 4,2

Erdbeben erschüttert die Schweiz

Ein Erdbeben der Stärke 4,2 hat nach Schweizer Medienberichten am späten Samstagabend die Schweiz erschüttert. Nach Angaben des US-Erdbebendienstes USGS lag das Epizentrum rund 14 Kilometer südöstlich von Zürich. mehr

 

Vor 25 Jahren als Baby entführt

Geraubte Tochter erkennt sich im Internet

 

Erneut Touristen verschleppt

Drei Südkoreaner in Ägypten entführt

 

"USS Gabrielle Giffords"

US-Kriegsschiff nach Giffords benannt

 
 

Geplanter Mordanschlag

Usbeke plante Attentat auf Obama

Top-Services