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panorama Japan Earthquake DigitalGlobe, AP
  Foto: DigitalGlobe, AP
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Protokoll: Tag vier nach der Naturkatastrophe: In Fukushimas Reaktor 4 brennt es wieder

VON C. SCHROETER UND R. KURLEMANN - zuletzt aktualisiert: 16.03.2011 - 00:13

Düsseldorf (RPO). Nach dem verheerenden Tsunami kämpft Japan gegen eine drohende Atomkatastrophe. Im AKW Fukushima kam es in der Nacht zu Mittwoch erneut zu einem Brand in Reaktor 4. Dienstagmorgen gab es die dritte Explosion, betroffen war dieses Mal Block 2. Alle Versuche, die Anlage zu kühlen, sind bisher gescheitert. Die japanische Regierung warnt jetzt auch offiziell vor Gesundheitsgefahren durch Radioaktivität. Die Menschen in Tokio haben Angst, dass eine radioaktive Wolke in Richtung der Metropole ziehen könnte. In Deutschland sollen sieben Atomkraftwerke vom Netz genommen werden. Tag vier nach der Katastrophe im Protokoll.

+++0.10 Uhr: Aus dem Dach des brennendes Reaktors 4 steige Rauch auf, sagte ein Sprecher des Betreibers Tepco am Mittwoch. Die Regierung und die Feuerwehr seien "sofort" informiert worden, derzeit werde versucht, das Feuer zu löschen.  

+++23.25 Uhr: Die Feuerwehr sei gegen die Flammen im Reaktor 4 im Einsatz, teilte ein Sprecher am Mittwochmorgen (Ortszeit) mit. Die japanische Atomsicherheitsbehörde bestätigte den Brand. Über die Ursache war zunächst nichts bekannt. Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo berichtete unter Berufung auf Tepco, ein Arbeiter habe das Feuer am Morgen entdeckt.

+++23.17 Uhr: Im Atomkraftwerk Fukushima 1 ist am Reaktor 4 laut Medienberichten erneut ein Feuer ausgebrochen. In dem Reaktor hatte es bereits am Dienstag eine Explosion und einen Brand gegeben. Dieser konnte jedoch später gelöscht werden.

+++23.02 Uhr: Die derzeitigen Windbedingungen in Japan würden den Großraum Tokio am Mittwoch vor einer möglichen radioaktiven Wolke schützen. Der Wind über dem schwer beschädigten Reaktorkomplex Fukushima werde am Mittwoch zunächst von Norden kommend an der Pazifikküste entlangziehen, teilte das japanische Wetteramt am Dienstag mit. Im weiteren Tagesverlauf komme der dann aus Nordwest und würde mögliche Schadstoffe auf das Meer hinaustragen. Der Großraum Tokio mit seinen 35 Millionen Einwohnern liegt etwa 240 Kilometer südwestlich der Atomanlage.

+++22.55 Uhr Der japanische AKW-Betreiber Tepco will einen Reaktor in der beschädigten Anlage Fukushima-Daiichi doch nicht von Hubschraubern aus mit Wasser kühlen. Der Einsatz von Helikoptern sei unpraktisch, möglicherweise kämen stattdessen Löschfahrzeuge zum Einsatz, teilte TEPCO am Mittwochmorgen (Ortszeit) mit. Auch andere Möglichkeiten würden in Erwägung gezogen. Zuvor hatte es geheißen, vom Hubschrauber aus sei die Gefahr einer radioaktiven Verstrahlung geringer. Außerdem sei die Kühlung aus der Luft möglicherweise effektiver. Die japanische Atomaufsicht hatte am Dienstag mitgeteilt, das Wasser in einem der Abklingbecken für verbrauchte Brennstäbe in Reaktor 4 von Fukushima-Daiichi koche möglicherweise. Ursache sei das Versagen eines Kühlsystems.

+++22.27 Uhr: Nach weiteren Explosionen am Dienstag im Atomkraftwerk Fukushima hat sich die Lage nochmals verschärft. Ein Sprecher der japanischen Atomsicherheitsbehörde sagte bei einer Pressekonferenz am Mittwoch, das Dach von Reaktor Nummer 4 sei zerbrochen. Zudem würden zwei Mitarbeiter vermisst. Sie hätten sich zuletzt in der Nähe des Turbinenhauses von Reaktor Nummer Vier befunden. Auch sei es möglich, dass Wasser in dem Reaktor koche.

+++22.03 Uhr: Sechs der 27 Erdölraffinerien Japans haben ihre Arbeit eingestellt. 31 Prozent der normalen Kapazität seien lahmgelegt, teilt die Internationaler Energieagentur mit.

+++21.56 Uhr: Auch in den Reaktoren 5 und 6 des Atomkraftwerks Fukushima wird eine Explosion befürchtet. Das meldet die Internationale Atomenegie-Behörde IAEA. In den Reaktoren baut sich Wasserstoff auf, der zu einer Explosion führen kann. Das war bereits in den Reaktoren 1, 2 und 3 in den vergangenen Tagen der Fall. Derzeit überlegt die Betreiberfirma Tepco offenbar, Platten von den Reaktoren zu entfernen, um den Druck zu nehmen, der zur Explosion führen könnte.

+++21.30 Uhr: Der Wiederaufbau in Japan nach dem Erdbeben und Tsunami wird nach Einschätzung von Experten mindestens fünf Jahre dauern. Zwar habe das Land mit der drittgrößten Bauindustrie die Ressourcen, die Expertise und den sozialen Zusammenhalt, um schnell neuen Wohn- und Arbeitsraum zu schaffen, sagten sie am Dienstag. Allerdings dürften sich die Behörden als Folge der Katastrophe noch sorgfältiger mit Städteplanung und Schutzmaßnahmen beschäftigen wollen. "Ein Wiederaufbau dauert in den seltensten Fällen weniger als fünf Jahre", sagte David Alexander von Universität Florenz. Es gehe dabei nicht nur um das Handwerkliche, sondern auch um die Planung, die "Dinge wie geotechnische Vermessungen und Grundstücksbesitz" beinhalte.

+++20.48 Uhr: Die Evakuierungszone von 30 Kilometern rund um das Atomkraftwerk Fukushima reiche derzeit aus, um die Bevölkerung vor möglicher Strahlung zu schützen. Das sagte der Strahlenbiologe Wolfgang-Ulrich Müller vom Universitätsklinikum Essen der ARD. Akute Gefahr tödlicher Strahlung bestehe derzeit nur für das Bedienungspersonal der Kraftwerks. Derzeit arbeiten noch 50 Mitarbeiter des Betreibers Tepco in der Anlage. Zurzeit melden die Wetterberichte, dass der Wind über der Region Fukushima Richtung Meer treibt, auch Tokio ist dadurch nicht betroffen. Angesichts dieser Wetterbedingungen sei nicht zu befürchten, dass sich radioaktive Wolken weiter verbreiten würden, sagte Müller in der Tagesschau.

+++20.34 Uhr: Die Atomkraftwerke in der EU sollen nach den Worten von Energiekommissar Günther Oettinger noch in diesem Jahr den sogenannten Stresstests unterzogen werden. "Es geht um eine Neubewertung aller Risiken", sagte er am Dienstag nach einer Konferenz mit Vertretern von Mitgliedstaaten, Aufsichtsbehörden und der Atomindustrie in Brüssel. Als Lehre aus dem Atomunfall in Japan sollen die Belastungsproben noch dieses Jahr stattfinden.

+++20.09 Uhr: Bei der Überprüfung von Rohrleitungen im derzeit abgeschalteten Block B des Atomkraftwerks Biblis sind kleine Risse entdeckt worden. An der Oberfläche von drei Leitungen des sogenannten Volumenregelsystems seien diese Auffälligkeiten am Donnerstag vergangener Woche festgestellt worden, teilte das hessische Umweltministerium am Dienstag in Wiesbaden mit. Die Ursache dafür sei die frühere Verwendung von chloridhaltigem Kleber für die Rohrleitungsmanschetten. Die betroffenen Manschetten seien bereits seit längerem ausgetauscht und die dazugehörigen Bereiche der Rohrleitungen untersucht worden, hieß es weiter. Es sei vorgesehen, die Leitungen zu beschleifen und gegebenenfalls auszutauschen. Eine Gefährdung des Personals, der Umgebung oder der Anlage war laut dem Ministerium nicht damit verbunden.

+++19.36 Uhr Derzeit gibt es nach Angaben des Bundesverbraucherministeriums keine Erkenntnisse zu radioaktiv belasteten Lebens- oder Futtermittel aus Japan in Deutschland. Zudem sei nicht bekannt, dass sich diese auf dem Weg in die Europäische Union befinden, teilte das Ministerium am Dienstag in Berlin mit. Wissenschaftler des Instituts für Fischereiökologie würden außerdem eine Gefährdung der deutschen Verbraucher durch radioaktiv kontaminierten Fisch aus Japan zum jetzigen Zeitpunkt ausschließen. Die Lage in Japan werde sehr aufmerksam beobachtet, hieß es. Ein Frühwarnsystem sei eingerichtet.

+++ 18.28 Uhr - BBC berichtet von einem Interview mit dem Chef der Internationalen Atomenergiebehörde. Der verweist darauf, dass der Kampf gegen den Klimawandel ohne den Einsatz von Atomkraftwerken nahezu unmöglich sei. Das Kuriose daran: Nobuo Tanaka ist Japaner.

+++ 18.15 Uhr - Die japanische Regierung hat im Umkreis von 30 Kilometern um das beschädigte Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi ein Flugverbot verhängt. Grund sei die Befürchtung, dass Flugzeuge Radioaktivität von austretenden Partikeln aufnehmen könnten. Das Flugverbot gilt nicht für Hubschrauber, die zur Kühlung der Reaktoren von Fukushima eingesetzt werden könnten.

+++ 18.10 Uhr - Das Kernkraftwerk Isar 1 im niederbayerischen Essenbach geht noch am Dienstagabend vom Netz. Ein Sprecher sagte, der Reaktor werde seit dem Vormittag heruntergefahren. Der Vorgang werde gegen 21 Uhr abgeschlossen sein. Es sei ein gezieltes Abfahren, wie es einmal im Jahr zu einem Brennelementwechsel stattfinde. Das Kraftwerk Biblis A wird am Freitag vom Netz gehen. Mit "großer Wahrscheinlichkeit" werde Biblis A nicht mehr an Netz gehen, sagte die hessische Umweltministerin Puttrich.  

+++ 18.03 Uhr - Auch Russland reagiert: Nachdem Regierungschef Wladimir Putin zunächst die Kernenergie nicht in Frage stellen wollte, fordert er nun eine einmonatige Überprüfung des Atomenergiesektors. Russland ist einer der wichtigsten Atomenergieproduzenten der Welt und baut auch im Ausland Kernkraftwerke.

+++ 17.45 Uhr - Die Internationale Atomenergiebehörde IAEA gibt für Fukushima diesen Zwischenstand. In den Reaktoren 1 und 3 war das Einpumpen von Meerwasser offenbar erfolgreich. Beim Reaktor 2 ist die innere Schutzhülle nach einer Explosion beschädigt. Besonders große Probleme gibt es mit den atomaren Abfällen in Reaktor 4, wo es weiter Schwierigkeiten mit der Kühlung bestehen.

+++ 17.23 Uhr - Angesichts der sich zuspitzenden Lage in Japan bemühen sich deutsche Großunternehmen, ihre Mitarbeiter in dem Land in Sicherheit zu bringen. Zu den deutschen Unternehmen vor Ort zählen der Chemie- und Pharmakonzern Bayer, der Autohersteller BMW, der Konsumgüterkonzern Beiersdorf, der Pharma- und Chemiekonzern Merck, der Softwarekonzern SAP,  die Leverkusener Lanxess AG, der Technologiekonzern Schott und die WestLB. Sie raten ihren Mitarbeitern entweder dazu, sich in den Süden Japans in Sicherheit zu bringen oder das Land zu verlassen. Die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa fliegt den Flughafen Tokio seit Dienstag nicht mehr an.

 +++ 17.02 Uhr - EU-Energiekommissar Günther Oettinger kündigt Stresstests für alle Kernkraftwerke in Europa an. Es habe auf der von ihm einberufenen Krisensitzung mit Vertretern der Industrie und der Mitgliedsstaaten eine "einvernehmliche Zustimmung" zu den Stresstests gegeben. Die Tests würden auf freiwilliger Basis aber nach allgemein anerkannten Regeln durchgeführt, sagte Oettinger.

+++ 16.50 Uhr - Trotz der Strahlengefahr durch die havarierten Atomreaktoren arbeitet die deutsche Botschaft in Tokio weiter: Die Botschaft sei "24 Stunden erreichbar" und nach wie vor vor Ort, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts in Berlin am Dienstag.

+++16.40 Uhr: Die drohende Atomkatastrophe in Japan hat weltweit die Börsen weiter abstürzen lassen. Der Deutsche Aktienindex (Dax) verlor am Dienstag bis zum Nachmittag um 4,34 Prozent auf 6568,53 Punkte, der niedrigste Wert seit über vier Monaten. Während dabei alle 30 im Dax gezeichneten Titel deutlich verloren, hoben die Kurse von Solar- und Windkraftanlagen-Herstellern weiter ab.

+++16.14 Uhr - Die zunehmende radioaktive Strahlung rund um das Atomkraftwerk Fukushima treibt immer mehr Ausländer in die Flucht. Weil inzwischen auch in der rund 270 Kilometer entfernt gelegenen Hauptstadt Tokio eine leicht erhöhte Radioaktivität gemessen wurde, beschloss Österreich, seine Botschaft nach Osaka zu verlegen. Auch Frankreich empfiehlt seinen Bürgern inzwischen, Tokio zu meiden. Die USA raten im Moment ebenfalls von Reisen nach Japan ab. China beschloss am Dienstag als erstes Land, seine Bürger aus dem Nordosten Japans in Sicherheit zu bringen.

+++ 15.49 Uhr - Die Betreiber des Atomkraftwerks Fukushima wollen die Reaktoren möglicherweise von Hubschraubern aus mit Wasser kühlen. Tepco erwäge, die japanischen und amerikanischen Streitkräfte um Hilfe zu bitten. Vom Hubschrauber aus sei die Gefahr einer radioaktiven Verstrahlung geringer. Außerdem sei die Kühlung aus der Luft möglicherweise effektiver, erklärte das Unternehmen.

+++ 15.35 Uhr - Bei 400 Millisievert pro Stunde lag die Strahlenbelaastung am Block 3 gegen 10 Uhr Ortszeit. An zwei anderen Messstellen in der Kraftwerksanlage wurden 100 oder 30 Millisievert gemessen, das berichtet die Japan Times.  

+++ 15.20 Uhr - Frankreich will langfristig an der Kernkraft festhalten. Außenminister Juppé sagte nach einem Treffen der G-8-Ressortchefs, es wäre eine "Illusion", an eine Abkehr seines Landes von der nuklearen Energiegewinnung zu glauben. "In den nächsten Jahrzehnten werden wir nicht aus der Kernkraft aussteigen", betonte er. Ohne Atomenergie könne die Stromversorgung in Frankreich nicht gewährleistet werden.

+++ 14.52 Uhr - Die Japan Times berichtet über Strahlungsdaten aus Tokio. Diese sind heute im Laufe des Tages rückläufig. Von 10 Uhr bis 11 Uhr Ortszeit ist die Strahlenbelastung um ein Drittel zurückgegangen. Derzeit hat die atomare Wolke Tokio also noch nicht erreicht.  

+++ 14.46 Uhr - Der Atommeiler Neckarwestheim 1 soll dauerhaft vom Netz gehen. Der Energiekonzern EnBW als Betreiber erklärte, das Kernkraftwerk in Kürze "vorübergehend freiwillig" abzuschalten. Es werde voraussichtlich nicht wieder angefahren. Die Anforderungen des baden-württembergischen Umweltministeriums zu Nachrüstungen führten dazu, dass ein dauerhaft wirtschaftlicher Betrieb des Meilers nicht mehr darstellbar sei.

+++ 14.30 Uhr - Die offizielle Zahl der Toten ist jetzt auf 3373 gestiegen, es werden noch 6746 Menschen vermisst.  Nach Polizeiangaben wurden mehr als 55. 380 Häuser zerstört oder beschädigt, mehr als 3000 weitere Häuser wurden überschwemmt, und rund 130 Häuser brannten durch die Katastrophe ab. Durch die Überschwemmungen ereigneten sich 68 Erdrutsche.

+++ 14.20 Uhr - Die Lage in Fukushima spitzt sich zu. In den Reaktor 4 mit den abgebrannten Brennelementen konnte kein Wasser gepumt werden. Damit ist ein weiterer Versuch zur Kühlung der Anlage gescheitert, berichtet die Agentur Kyodo.

+++ 14.12 Uhr - Sigmar Gabriel (SPD) will eine namentliche Abstimmung im Bundestag zur verlängerten Laufzeit der Kraftwerke und verstärkten Sicherheitskriterien durchsetzen. Dann werde sich zeigen, in wie weit die Koalition wirklich an einem Ausstieg aus der Kernkraft interessiert sei.    

+++ 14.10 Uhr - Die Europäische Fußball-Union (UEFA) gedenkt vor den Spielen der Champions League und Europa League in dieser Woche den Opfern der Erdbeben-Katastrophe in Japan und hat eine Schweigeminute angeordnet.

+++ 14.05 Uhr - N-TV gibt einen Wetterbericht für Japan. Bis Mitternacht werden schwache Winde aus Nord und Nordost erwartet. Damit könnte eine radioaktive Wolke nach Tokio geraten, aber vielleicht ist auch der Wind so schwach, dass die Wolke sich nur kaum bewegt. In der Umgebung des Kraftwerks könnte es regnen, damit würde die Radioaktivität ausgewaschen und den Boden erreichen. Erst gegen Mitternacht wird der Wind wieder aufs Meer hinaus wehen.   

+++ 13.50 Uhr - Im Internet läßt sich auch die Strahlung in Tokio verfolgen. Derzeit weist ein Geigerzähler dort das dreifache der normalen Strahlung aus. Diese Werte sind aber ungefährlich.  

+++ 13.20 Uhr - Die Radioaktivität ist im Kontrollraum von Reaktor vier des AKW Fukushima I einem Medienbericht zufolge so hoch, dass dort nicht mehr normal gearbeitet werden kann. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Kyodo. Im Block vier hatte es zuvor gebrannt; zudem war es zu einer Explosion gekommen.

+++ 13.17 Uhr: Der Ölpreis ist angesichts des Erdbebens und der Atomkatastrophe in Japan gefallen. Im New Yorker Computerhandel kostete ein Barrel (159 Liter) Öl 99,10 Dollar und damit 2,09 Dollar weniger als am Montag. In London wurden für das in Europa wichtige Öl der Sorte Brent mit 111,77 Dollar 1,96 Dollar weniger gezahlt. Japan ist mit 4,5 Millionen Barrel Öl am Tag der weltweit drittgrößte Ölverbraucher und der größte Importeur von Flüssiggas und Kohle.

+++ 13.12 Uhr - Wegen der verstärkten Atomgefahr haben viele Korrespondenten deutscher Sender die japanische Hauptstadt Tokio verlassen. Dies teilten NDR, ZDF und RTL mit.

+++ 13.10 Uhr - Hier gibt es einen aktuellen Überblick über den derzeitigen Status der einzelnen Atomkraftwerke in Japan.

+++ 13.00 Uhr - Die IAEA teilt mit, die Daten aus Japan deuten darauf hin, dass die Radioaktivität rund um das AKW wieder sinkt. 150 Menschen sind unter Beobachtung, bei 23 Menschen wurden Maßnahmen zur Dekontaminierung eingeleitet.

+++ 12.40 Uhr - Die Lufthansa fliegt die japanische Hauptstadt Tokio vorerst nicht mehr an. Die beiden für Dienstag angekündigten Flüge aus Frankfurt am Main und München würden nach Nagoya beziehungsweise Osaka umgeleitet, sagte ein Konzernsprecher. Passagiere, die Tokio gebucht hätten, bringe die Lufthansa mit "alternativen Verkehrsmitteln" an ihr Ziel.

+++ 12.38 Uhr - Der Unfall in dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima hat nach Einschätzung aus Frankreich die zweithöchste Stufe in der Internationalen Bewertungsskala (INES). Das Geschehen sei mit Stufe 6 von 7 zu bewerten, teilte der Präsident der Französischen Atomsicherheitsbehörde (ASN), André-Claude Lacoste, am Dienstag in Paris mit. Die Katastrophe von Tschernobyl hatte die Stufe 7 auf der INES-Skala.

+++ 12.32 Uhr - Die US-Erdbebenagentur hat heute bereits acht weitere Nachbeben in Japan mit einer Stärke größer als 5 registriert.

+++ 12.20 Uhr - Alt-Kanzler Helmut Schmidt (SPD) hat die zurückhaltende Informationspolitik der japanischen Regierung gebilligt. "Es ist notwendig, vermeidbare Paniken zu vermeiden. Die Regierung ist nicht gezwungen, alles zu sagen, was sie weiß", sagte Schmidt der "Zeit". Die japanische Regierung sei nur dazu gezwungen, dass das, was sie sage, der Wahrheit entspreche. Schmidt  machte jedoch deutlich: "Sie darf nicht lügen."

+++ 11.52 Uhr - Wie gefährlich ist Radioaktivität? Wir haben eine Übersicht erstellt, wie radioaktive Strahlung auf den Menschen wirkt.

+++ 11.44 Uhr -  Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) betont, es gibt auch nach der Entscheidung hinreichende Versorgungssicherheit im Land: Die Stillegung einzelner AKW führt also nicht zu Stromproblemen. Allerdings könnten die Strompreise steigen, sagt Brüderle. CSU-Chef Seehofer sagt, diese Entscheidung habe die richtigen Antworten gegeben auf die Zäsur, die durch die Ereignisse in Japan entstanden ist. 

+++ 11.37 Uhr - Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Pressekonferenz: Es wird eine Sicherheitsüberprüfung aller Krnkraftwerke geben. Kraftwerke vor dem Ende des Jahres 1980 werden für die Zeit des Moratoriums stillgelegt. Die anderen können während der Phase weiterlaufen. Die Zeit des Moratoriums soll für eine schnellere Energiewende genutz werden. 

+++ 11.30 Uhr - RWE will sich nicht aus der Atomenergie zurückziehen. "Als Energieversorger prüfen wir natürlich, wo wir welche neuen Kraftwerke bauen können. Die Kernenergie bleibt dabei auch für uns eine Option, wie für viele andere Unternehmen auch", sagte RWE-Chef Jürgen Großmann der "Zeit". Zugleich warnte er vor hohen Kosten, sollte sich Deutschland aus der Atomenergie zurückziehen. Die Gesellschaft müsse anerkennen, "dass man in einem Industrieland nicht einfach so auf Kohle und Kernenergie verzichten kann, wenn man Wohlstand und Versorgungssicherheit erhalten will", sagte Großmann. Es sei zwar "richtig, auf Erneuerbare zu setzen und sie auszubauen, aber man muss wissen, welchen Preis man dafür bezahlen will". Billige Energie und gleichzeitiger Komplettumbau der Stromversorgung seien eine Illusion, sagte er.

+++ 11.16 Uhr - Es gibt widersprüchliche Meldungen, wie sich das Wetter entwickeln wird. Einige Wettervorhersagen kündigten für Dienstagabend Wind und Schnee aus nordöstlicher Richtung an. Eine mögliche radioaktive Wolke aus Fukushima könnte so Richtung Tokio getragen werden. Später sollte der Wind Richtung Westen auf das offene Meer beidrehen. Die UN haben eine Wetterlage angekündigt, die günstiger für das japanische Festland ist. Die Windrichtung werde in richtung Meer wechseln.   

+++ 11.08 Uhr - Der japanische Minsiterpräsident ist wohl sauer auf den Atomkraftwerkbetreiber Tepco. "Das Fernsehen hat über eine Explosion berichtet. Aber zwei Stunden lang wurde dem Büro des Ministerpräsidenten nichts mitgeteilt", zitierte die Nachrichtenagentur Kyodo den Regierungschef. "Was zum Teufel ist hier los?", habe Kan hinzugefügt. Die Äußerungen habe ein Reporter von Kyodo bei einem Treffen des Ministerpräsidenten mit Vertretern der Tokyo Electric Power Co (Tepco) mitgehört.

+++ 11.01 Uhr - Über Twitter kursiert eine Grafik zur Strahlung - welche Aktivität ist mit welcher Strahlung verbunden? Allerdings ist das Schaubild in japanisch und englisch. 

+++ 10.50 Uhr - Die Außenwand von Reaktor Vier des japanischen Atomkraftwerkes Fukushima I ist nach einem Brand und einer Explosion stark beschädigt. Die Atomaufsicht des Landes teilte mit, in der Wand klafften zwei Löcher mit einer Größe von jeweils acht Quadratmetern.

+++ 10.43 Uhr - Nach der Ankündigung von Baden-Württembergs Ministerpräsident Mappus (CDU), das Kernkraftwerk Neckarwestheim 1 möglichst schnell vom Netz zu nehmen, ist ein Termin für die Abschaltung unklar. Umweltministerin Gönner (CDU) sagte, dass die konkrete Umsetzung nun mit dem Betreiber EnBW abgestimmt werden müsse. Ein Sprecher erläuterte, dass nur die EnBW entscheiden könne, wann Neckarwestheim abgeschaltet wird. "Wir müssen erst die Folgen prüfen", sagte Konzernchef Hans-Peter Villis dazu.

+++ 10.40 Uhr - Vier Tage nach dem Erdbeben haben die Rettungskräfte zwei Überlebende geborgen. In der Stadt Otsuchi wurde eine 70 Jahre alte Frau lebend aus den Trümmern ihres Hauses geborgen. In der Stadt Ishimaki in der besonders betroffenen Präfektur Miyagi  wurde ein Mann aus den Trümmern gerettet.

+++ 10.34 Uhr - Bundeskanzlerin Merkel trift sich in Berlin mit den Ministerpräsidenten aus Ländern mit Atomkraftwerken. Es geht um den Betrieb von Akw in Deutschland.  An dem Treffen nehmen auch Wirtschaftsminister Brüderle (FDP) und Umweltminister Röttgen (CDU) teil. Im Anschluss sollen die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen unterrichtet werden.

+++ 10.30 Uhr - Die radioaktive Belastung in der Nähe von Tokio stieg nach Angaben der Präfektur von Chiba mehr als zehn Mal so hoch wie üblich, wie die Agentur Kyodo berichtet. Dieser Wert ist aber noch nicht gesundheitsschädlich.

+++ 10.06 Uhr - Der Kraftwerksbetreiber Tepco hat noch 50 Mitarbeiter in der Anlage Fukushima, die versuchen die Katastrophe abzuwwenden. Sie tun das unter Lebensgefahr, weil die Strahlenbelastung auf dem Reaktorgelände gesundheitschädlich ist.  

+++ 10.00 Uhr - Die Hersteller von Fertignudeln, Wasser und anderen lagerbaren Lebensmitteln in Japan wollen ihre Produktion deutlich erhöhen. Dosennahrung und Batterien, Brot und Mineralwasser sind bereits aus vielen Supermärkten verschwunden, vor den Tankstellen bilden sich lange Schlangen.Die Hersteller dieser Produkte räumen ihre Lager um die Bevölkerung zu versorgen.    

+++ 9.53 Uhr - BBC berichtet, dass in der Region auch mehr als 100 Kilometer um Fukushima die Schulen den unterricht abgebrochen haben. die Kinder sollen nach Hause gehen und das Haus nicht verlassen. 

+++ 9.45 Uhr - China bereitet die Evakuierung seiner Staatsbürger aus der betroffenen Region vor. Die chinesische Botschaft in Tokio werde deshalb Busse entsenden, um die Bürger aus den Städten in der Nähe des Kraftwerks abzuholen, berichtet die Nachrichtenagentur China News.

+++ 9.40 Uhr - Japan ist weit von Europa entfernt und für Deutschland besteht keine Gefahr. Das Bundesamt für Strahlenschutz verfügt seit langem über eine Seite, die die radioaktivie Belastung in Deutschland zeigt. Wie erwartet, gibt es dort keine Auffälligkeiten.

+++ 9.35 Uhr - Die Agentur Kyodo meldet, dass das Kühlwasser in der Anlage mit radioaktiven Abfällen offenbar kocht. Auch radioaktive Abfälle müssen gekühlt werden. 

+++ 9.26 Uhr - Die Belastung rund um das beschädigte Atomkraftwerk Fukushima im Nordosten Japans beträgt bis zu 400 Millisievert pro Stunde, teilt die Internationale Atomenergiebehörde unter Berufung auf Angaben aus Japan mit.

+++ 9.15 Uhr - Neues zum Brand im Fukushima: Die internationale Atomenergiebehörde bestätigt, dass es sich um ein Feuer in einem Lager für verbrauchte Brennelemente handelte. Diese werden in einem abgeschalteten Reaktor gelagert. Durch diesen Brand sei Radioaktivität in die Umgebung gelangt. wie hoch die Strahlenbelastung ist, wurde nicht angegeben.

+++9.01 Uhr - Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo brichtet, sollen die Kühlsysteme in den Blöcken 5 und 6 im AKW Fukushima I nicht richtig arbeiten.

+++9.00 Uhr - Nach dem Austritt von Strahlung aus der Atomanlage Fukushima-Daiichi bereitet China die Evakuierung seiner Staatsbürger aus der Region vor. Die chinesische Botschaft in Tokio werde deshalb Busse entsenden, um die Bürger aus den Städten in der Nähe des Kraftwerks abzuholen, berichtete die Nachrichtenagentur China News Service. Die Menschen sollten dann zum Flughafen gebracht und in die Heimat ausgeflogen werden, hieß es weiter.

+++8.56 Uhr - Das inzwischen gelöschte Feuer im Block 4 des AKW Fukushima I hat sich nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in einem Lager für verbrauchte Brennstäbe ereignet.

+++8.36 Uhr - Die erhöhte radioaktive Belastung rund um das japanische Atomkraftwerk Fukushima wird nach Angaben der Regierung nicht von Dauer sein. Es sei unwahrscheinlich, dass die hohen Werte anhalten würden, sagte Regierungssprecher Yukio Edano. Die Strahlenbelastung sei bereits am Morgen drastisch gesunken. Mit 596,4 Mikrosievert sei sie 700-fach geringer gewesen als noch am Morgen nach zwei Explosionen in der Anlage.

+++8.29 Uhr - Japans Notenbank hat sich trotz der Verwüstungen durch das Erdbeben und den Tsunami recht positiv über den wirtschaftlichen Ausblick des Landes geäußert. "Die Wirtschaft tritt aus der gegenwärtigen Phase der Verlangsamung heraus", teilte die Bank of Japan (BoJ) in ihrem Monatsbericht für März mit. Dabei verzichtete die BoJ auf die im vorigen Bericht benutzte Formulierung, dass dies nur "allmählich" geschehe.

+++8.24 Uhr - Die Eskalation der Atomkrise hat in der Hauptstadt Tokio teilweise panikartige Reaktionen ausgelöst. Bewohner deckten sich mit Überlebens-Utensilien und Lebensmitteln ein. Mehrere Botschaften und internationale Konzerne riefen Beschäftigte dazu auf, von Radioaktivität betroffene Gebiete zu verlassen. Einige Unternehmen erwägten, ihren Sitz vorübergehend nach außerhalb von Tokio zu verlegen. Wie ein Reuters-Reporter berichtete, waren in einem großen Supermarkt mit mehreren Etagen unter anderem Radios, Taschenlampen, Kerzen und Schlafsäcke ausverkauft. Die Fluggesellschaft Air China sagte Flüge nach Tokio ab.

+++7.44 Uhr - Die Europäische Union muss nach Einschätzung von Energiekommissar Günther Oettinger die Atomkraft insgesamt auf den Prüfstand stellen. Das AKW-Unglück in Japan werfe die Frage auf, ob "wir in Europa in absehbarer Zeit ohne Kernkraft unseren Strombedarf sichern" können, sagte Oettinger am Dienstag in der ARD. Da mit Deutschland ein großes Mitgliedsland die Atomkraft auf den Prüfstand stelle, könne das Konsequenzen für die gesamte EU haben, sagte Oettinger.

+++7.30 Uhr - Nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) beziffern japanische Behörden die Strahlenbelastung beim Atomkraftwerk Fukushima auf bis zu 400 Millisievert pro Stunde. Laut der deutschen Strahlenschutzverordnung von 2001 liegt der Dosisgrenzwert für die Bevölkerung bei einem Millisievert im Kalenderjahr.

+++7.29 Uhr - Die hohen Kursverluste an der Tokioter Börse nach weiteren Explosion im Unglücks-Akw Fukushima I werden am Dienstag auch in Europa für starke Kursverluste sorgen. Banken und Broker sagten für den Dax zur Eröffnung einen Abschlag von 2,5 Prozent voraus. In Tokio brach der Nikkei-Index um 10,6 Prozent ein.

+++7.12 Uhr - Gerd Jäger, Chef der Kernkraftwerks-Sparte von RWE Power, verteidigt im Gespräch mit unserer Redaktion die Atomkraft als Brückentechnologie.

+++7.06 Uhr - Die Wettervorhersagen kündigten für (den heutigen) Dienstagabend Wind und Schnee aus nordöstlicher Richtung an. Ein mögliche radioaktive Wolke aus Fukushima könnte so Richtung Tokio getragen werden. Später soll der Wind Richtung Westen auf das offene Meer beidrehen.

+++6.46 Uhr - Die Strahlenbelastung 100 Kilometer nördlich der Hauptstadt Tokio ist bis zu zehnmal höher als normal, wie die Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf städtische Behörden berichtet.

+++6.38 Uhr - Das aus 41 Erdbeben-Spezialisten bestehende Such- und Rettungsteam des Technischen Hilfswerks (THW) hat seinen Einsatz in Japan beendet. Das teilte ein Sprecher des THW am Dienstagmorgen mit. Die Suchaktion mache wegen des Zeitablaufs keinen Sinn mehr, erklärte er. Wann das Team von der Stadt Tome rund 50 Kilometer nördlich von Sendai nach nach Deutschland zurückkehren wird, steht nach seinen Angaben noch nicht fest.

+++6.18 - Nach dem Austritt von Strahlung aus dem japanischen Atomkraftwerk Fukushima-Daiichi sind in der Hauptstadt Tokio leicht erhöhte Strahlenwerte gemessen worden. Die Menge sei äußerst gering, sagte ein Sprecher der Regierung, Takayuki Fujiki. Gesundheitliche Bedenken gebe es nicht.

+++6.09 Uhr - Es ist eine Flugverbotszone im Umkreis von 30 Kilometern um das Atomkraftwerk Fukushima eingerichtet worden, wie die Nachrichtenagentur Fukushima unter Berufung auf das Verkehrsministerium berichtete.

+++5.53 Uhr - Der Nikkei macht einen kleinen Teil seiner Verluste wieder gut, liegt aber im Nachmittagshandel immer noch knapp zwölf Prozent im Minus.

+++5.39 Uhr - Angesichts der Warnungen vor der Strahlenbelastung rund um das Kraftwerk Fukushima kommt es in Tokio zu Panikkäufen. Einige Einwohner decken sich mit Lebensmitteln und anderen Vorräten ein.

+++5.18 Uhr - Die Tokioter Börse begrenzt den Arbitrage-Handel.

+++5.06 Uhr - Der Nikkei-Index fällt um mehr als 14 Prozent.

+++4.59 Uhr - Die japanische Regierung macht Spekulanten für starken Kursbewegungen verantwortlich.

+++4.41 Uhr - Der Nikkei-Index fällt weiter und liegt über elf Prozent im Minus.

+++4.30 Uhr - Der Nikkei-Index fällt weiter. Nach der Mittagspause beträgt das Minus 8,3 Prozent.

+++3.41 Uhr - In Kanagawa bei Tokio werden nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Kyodo kurzzeitig Strahlenwerte gemessen, die den Normalwert um das Neunfache übersteigen.

+++3.25 Uhr - Nach Angaben des Betreibers des Atomkraftwerkes Fukushima ist ein Feuer im Reaktorgebäude 4 ausgebrochen. Man habe die Streitkräfte von Japan und der USA gebeten, den Brand zu löschen.

+++3.03 Uhr - Die Strahlenbelastung rund um das Atomkraftwerk ist nach den Worten von Ministerpräsident Naoto Kan hoch. Die Wahrscheinlichkeit eines Lecks steige.

+++2.49 Uhr - Japan hat nach den Worten von Finanzminister Yoshihiko Noda genügend Geld, um kurzfristig mit die Folgen des Erdbebens zu bekämpfen.

+++2.22 Uhr - Nach Angaben der japanischen Atombehörde ist noch nicht geklärt, ob bei der neuen Explosion ein Reaktorbehälter beschädigt wurde.

+++2.10 Uhr - Der japanische Wirtschaftsminister Kaoru Yosano äußert sich zuversichtlich, dass die Unruhe an den Märkten nicht lange anhält. Es sei wichtig, die Märkte in Tokio nicht zu schließen. Andernfalls würde es international große Auswirkungen geben.

+++1.47 Uhr - Der Nikkei-Index fällt unter die Marke von 9000 Punkten. Das Minus beträgt 6,6 Prozent.

+++1.36 Uhr - Die japanische Notenbank stützt den Bankensektor des Landes weiter mit großen Summen. Am Dienstag beträgt die Summe zunächst fünf Billionen Yen, nach einem Rekordwert von 15 Billionen Yen am Montag.

+++1.24 Uhr - Der Ausverkauf an der Tokioter Börse geht weiter. Der Nikkei-Index gibt um knapp fünf Prozent nach.

+++1.06 Uhr - Erneut gibt es wegen der Tsunami-Katastrophe an der Tokioter Börse starke Kursverluste. Der Nikkei-Index verliert innerhalb der ersten Handelsminuten mehr als drei Prozent.

+++1.01 Uhr - Die Strahlenbelastung am Atomkraftwerk Fukushima I steigt nach Angaben des Betreibers nach der erneuten Explosion auf 8217 Mikrosievert pro Stunde. Zuvor war Medienberichten zufolge ein deutlich niedrigerer Wert gemessen worden.

+++0.45 Uhr - Bei der erneuten Explosion im Reaktor 2 des Atomkraftwerkes Fukushima I wurde nach einem Bericht der Agentur Jiji das Dach der Anlage beschädigt. Dampf steige aus dem Komplex empor, hieß es.

+++0.01 Uhr - Die japanische Atombehörde bestätigt, dass es im Atomkraftwerk Fukushima I im Reaktor 2 eine Explosion gab.

>>>Lesen Sie hier das Protokoll des Vortages.

Quelle: Mit Agenturmaterial

 
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Reisende von Wasserschlauch erschlagen

Haftbefehl gegen Carsten S. aufgehoben

Mutmaßlicher Düsseldorfer NSU-Helfer frei

Jugendliche verprügeln Frauen in Mönchengladbach

Polizei hofft auf Videomaterial aus Aachen

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Grefrather Eisbahn wird zur Filmkulisse

Die Schlittschuhläufer laufen eine Runde nach der anderen. Auf der Außenbahn des Grefrather Eisstadions ist dieses Mal alles etwas anders . ... mehr 

V.I.P Duisburg:"Der Checker" - von Vivien Daberkow

Sie kennen es mittlerweile alle. Casting-Shows gibt es noch und nöcher. Die Teilnehmer überschwemmen in der Hoffnung auf den ganz ... mehr 

Zahlreiche Gebäude eingestürzt

Mehrere Tote durch Erdbeben in Italien

Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen hat ein heftiges Erdbeben der Stärke 5,8 Norditalien erschüttert. In mehreren Orten sind Gebäude eingestürzt. Die Zahl der Toten ist auf 15 gestiegen. mehr

 
 

Martyrium einer 19-Jährigen in Bosnien

Festgehaltenes Mädchen will nach Deutschland

 

Fleisch aus Gesicht von Opfer gebissen

Nackter Kannibale wohl identifziert

 
 
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