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Drei Anschläge
Serie von Autobomben im Irak: Mehr als 30 Tote

Menschenrechte 2014: Die größten Konfliktherde
Menschenrechte 2014: Die größten Konfliktherde FOTO: afp, KLC/RBZ/ljm
Bagdad . Drei verheerende Bombenanschläge im Irak haben am Montag mindestens 31 Menschen in den Tod gerissen. Am Rande der Stadt Basra explodierte eine Autobombe auf einer Geschäftsstraße und tötete zehn Menschen, wie der Sicherheitschef der Provinz, Dschabar al-Saadi, sagte. Dort wurden mindestens 25 Menschen verletzt.

In der Hauptstadt Bagdad wurden nach Angaben der Polizei bei der Explosion einer weiteren Autobombe acht Menschen getötet und 20 verletzt. Der Sprengsatz ging ebenfalls auf einer Geschäftsstraße im Viertel Husseinija im Nordosten der Stadt hoch.

Auch in der Provinz Dijala im Osten des Landes explodierte eine Autobombe und tötete 13 Menschen. Weitere 30 wurden verletzt, wie Behördenvertreter mitteilten.

Im Irak gibt es regelmäßig ganze Serien von blutigen Terroranschlägen. Etwa ein Drittel des Landes ist in der Gewalt der sunnitischen Terrormiliz Islamischer Staat. Die schiitisch geführte Regierung versucht, die Kontrolle über das Land wiederzugewinnen.

(ap)
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