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Zehntausende Iren betroffen
Sturm "Barney" legt Stromnetz lahm

Blitze, Hagel, Hochwasser: Spektakuläre Sturmjäger-Bilder
Blitze, Hagel, Hochwasser: Spektakuläre Sturmjäger-Bilder FOTO: Daniel Braun
Dublin. Ein schwerer Sturm hat in einigen Teilen Irlands schwere Schäden am Stromnetz verursacht und den Verkehr teilweise zum Stillstand gebracht. Zehntausende Menschen waren am Dienstag zeitweise ohne Strom, als der Sturm "Barney" über das Land fegte.

Dabei wurden Leitungen beschädigt, wie die größte irische Stromversorgungsfirma Electricity Supply Board mitteilte. Zahlreiche Bäume knickten um.

Nachdem zunächst 45.000 Menschen vom Stromausfall betroffen waren, waren es am Dienstagabend nach Angaben einer Unternehmenssprecherin noch 25.000. Vor allem der Süden des Landes und die Midlands im Zentrum seien von den Stromausfällen betroffen, sagte Sprecherin Bernardine Maloney. An mehreren Stellen seien Bäume auf Leitungen gestürzt, die Wiederherstellung der Stromversorgung werde nur langsam vorankommen.

Fotos im Internet zeigten zahlreiche blockierte Straßen. Nach Polizeiangaben stürzte ein Baum auf einen Bus und ein Auto. An den Flughäfen von Cork, Dublin und Shannon fielen Flüge aus, verspäteten sich oder wurden umgeleitet. Auch mehrere Fährverbindungen zwischen Irland und Wales wurden gestrichen.

Der irische Wetterdienst Met Eireann hatte die zweithöchste Unwetterwarnung ausgegeben und vor Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde gewarnt. Auch für Großbritannien galten Sturmwarnungen für die kommenden Tage.

(AFP, emy)
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