| 16.54 Uhr

Britische Heavy-Metal- Band
Iron-Maiden-Flugzeug "Ed Force One" fliegt wieder

Iron Maiden-Flugzeug fliegt wieder
Die "Ed Force One" ist wieder startklar. FOTO: afp, ESA/ii
Santiago de Chile. Das Band-eigene Flugzeug der Heavy-Metal-Gruppe Iron Maiden wurde binnen zehn Tagen repariert. Die Maschine war am 12. März beim Auftanken auf dem Flughafen von Santiago de Chile schwer beschädigt worden. Von Urs Lamm

Bruce Dickinson, sowohl Sänger als auch Pilot der Band, kann sich wieder hinter den Steuerknüppel der Maschine klemmen. Zehn Tage nach dem Unfall auf einem Flughafen in Chile ist die Boeing 747-400 mit Namen "Ed Force One" wieder startklar. Das gab die Band am Dienstag auf der eigenen Facebookseite bekannt. Dort verrät Iron Maiden auch interessante Details zur Reparatur. Ein Triebwerk der Maschine wiegt um die 5000 Kilo und kostet etwa 3,5 Millionen Euro.

ED FORCE ONE ONWARDS AND UPWARDS AGAINMAIDEN PLANE SET TO REJOIN THE BOOK OF SOULS TOUR IN BRASILIA TOMORROW AFTER...

Posted by Iron Maiden on  Montag, 21. März 2016

Die Boeing war am 12. März von einem Traktor zum Auftanken geschleppt worden. Dabei riss die Verbindung zwischen Flieger und Schleppfahrzeug, das Flugzeug verlor sein Gleichgewicht und krachte auf den Boden. Dadurch wurden zwei Triebwerke stark beschädigt. Zudem wurden zwei Flughafenmitarbeiter verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Iron Maiden ist auf seiner Welttournee aktuell in Südamerika unterwegs. Die Briten ließen sich von dem Unfall nicht davon abhalten, alle Konzerte wie geplant zu spielen. Die Konzerte erreichten sie stattdessen mit einem Bus.

Die Tournee wird die Rockstars in diesem Jahr auch noch nach Deutschland führen. Am 27.Mai tritt die Band als Headliner bei Rock im Revier in den Dortmunder Westfalenhallen auf. Die "Ed Force One" wird anlässlich dieses Auftritts auf dem Düsseldorfer Flughafen landen.

(url)
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Iron Maiden-Flugzeug fliegt wieder


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.