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IS-Terror
Drei Tote und zehn Verletzte bei Angriff auf Militärlager im Nordirak

IS-Anschlag auf Militärlager im Nordirak: Sieben Verletzte
Bei einem Anschlag des Islamischen Staats wurden im Nordirak sieben Menschen verletzt. FOTO: AP
Istanbul. Die Terrormiliz Islamischer Staat hat ein Militärlager nördlich der irakischen Stadt Mossul angegriffen, das von der Türkei genutzt wird. Dabei seien drei sunnitische Kämpfer getötet und zehn weitere Personen verletzt worden - darunter vier türkische Ausbilder. 

Extremisten der Terrormiliz Islamischer Staat haben ein umstrittenes Ausbildungslager des türkischen Militärs im Nordirak angegriffen. Drei sunnitische Kämpfer seien getötet und zehn weitere Personen verletzt worden, unter ihnen vier türkische Ausbilder, sagte ein Sprecher des Lagers.

Das türkische Militär erklärte, das Lager nahe der Stadt Mossul sei während eines Gefechts der IS-Kämpfer mit kurdischen Peschmerga-Milizen von Raketen getroffen worden. Die türkischen Soldaten hätten daraufhin zurückgefeuert.

Die Türkei hatte erst vor wenigen Tagen auf Druck der Regierung in Bagdad neu angekommene Soldaten aus dem Lager abgezogen. Türkische Ausbilder trainieren dort bereits seit vergangenem Jahr sunnitische und kurdische Kämpfer. Doch auf die zusätzlichen Soldaten, die die Türkei mit Hinweis auf eine Bedrohung durch den IS dorthin gebracht hatte, reagierte die schiitisch geführte Regierung mit Empörung.

(jf/AP/dpa)
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