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Viele Zivilisten
Ärzte: 31 Tote bei Luftangriff im Jemen

Jemen: Aden versinkt in Gewalt und Zerstörung
Jemen: Aden versinkt in Gewalt und Zerstörung FOTO: dpa, ya cs
Sanaa. Bei einem Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Militärallianz im Jemen sind am Sonntag nach Angaben von Ärzten 31 Menschen getötet worden. Unter den Todesopfern des Angriffs auf eine Fabrik im Norden des Landes seien 17 Zivilisten, teilten Ärzte und Augenzeugen mit. Auch 14 Rebellen seien getötet worden.

Ziel des Angriffs sei eine Wasserabfüll-Fabrik in der nördlichen Provinz Hidschdscha gewesen. Auch eine nahe gelegene Rebellen-Stellung sei ins Visier genommen worden. Im Jemen kämpfen die Truppen von Präsident Abd Rabbo Mansur Hadi mit Unterstützung der arabischen Militärallianz seit Monaten gegen Huthi-Rebellen und mit ihnen verbündete Armeeeinheiten des ehemaligen Staatschefs Ali Abdallah Saleh.

Der seit Jahren schwelende Konflikt zwischen den Huthis und der Zentralregierung war im Januar eskaliert, als die Aufständischen aus dem Norden des Landes die Hauptstadt Sanaa eroberten. Als sie Ende März auf die südliche Hafenstadt Aden vorrückten, floh Hadi nach Saudi-Arabien und bat das benachbarte Königreich um Hilfe.

(AFP)
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