Umstrittene Gebärmutterhalskrebs-Impfung: Junge Britin nach Impfspritze gestorben
zuletzt aktualisiert: 29.09.2009 - 14:54London (RPO). Ein 14-jähriges Mädchen ist in Großbritannien nur wenige Stunden nach einer Impfung gestorben. Die umstrittene Gebärmutterhalskrebs-Impfung wurde mehreren Jugendlichen an der Schule des Mädchens verabreicht.
Die Charge des Vakzins, mit dem die Jugendliche in ihrer Schule geimpft worden war, sei gesperrt worden, teilten die Gesundheitsbehörden am Dienstag mit. Eine Autopsie solle klären, ob es zwischen der Impfung und dem Tod des Mädchens am Montag einen Zusammenhang gebe.
Die 14-Jährige war vor der Injektion offenbar gesund. Nach Angaben der Schulleiterin fühlten sich mehrere weitere Mädchen nach der Impfaktion unwohl, einige wurden deswegen nach Hause geschickt.
Die Impfung gegen zwei Typen der Humanen Papillomviren (HPV) wurde in Großbritannien im vergangenen Jahr eingeführt und bislang mehr als 1,4 Millionen mal verabreicht.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum