Zentralasien: Kältewelle kostet hunderte Menschenleben
zuletzt aktualisiert: 25.01.2008 - 18:48
Duschanbe (RPO). Zentralasien erlebt derzeit eine der größten Kältewellen seit Menschengedenken. Die ungewöhnlich tiefen Temperaturen kostete bis Freitag nach amtlichen Angaben mehrere hundert Menschen das Leben. Viele Millionen Menschen von Tadschikistan und Turkmenien bis nach Kirgisien und Usbekistan saßen frierend in ihren meist noch in sowjetischen Zeiten gebauten Häusern, die eher dazu geplant wurden, der extremen Hitze im Sommer standzuhalten als eisigen Temperaturen von bis zu minus 25 Grad wie derzeit zu trotzen. Vielerorts ist in den ehemaligen Sowjetrepubliken ist die Stromversorgung zusammengebrochen, viele Straßen sind blockiert.
Quelle: ap
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