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Notstand in zwei Bezirken
Hunderte fliehen vor Waldbränden in Kalifornien

Schwere Waldbrände in Kalifornien
Schwere Waldbrände in Kalifornien FOTO: afp, JE/RAB
Angels Camp. Schwere Waldbrände in Kalifornien haben Hunderte Anwohner in die Flucht getrieben. Betroffen war vor allem die Region in den zundertrockenen Ausläufern des Hochgebirges Sierra Nevada im Westen des US-Staats.

Durch die sonst von Gras und Bäumen übersäte Gegend fraßen sich Flammen, ein dicker Rauchnebel lag über dem Gebiet. Autos brannten aus, mindestens 15 Häuser wurden zerstört und rund 6400 weitere gelten als bedroht.

Im Kampf gegen die Brände, die sich seit Mittwoch binnen zwei Tagen auf eine Fläche von mehr als 260 Quadratkilometern ausbreiteten, kamen die Einsatzkräfte am Samstag etwas voran, wie Vertreter der Feuerwehr mitteilten. Für den Abend waren zudem kühlere Temperaturen vorhergesagt worden.

Gouverneur Jerry Brown rief den Notstand in den Bezirken Calaveras und Amador aus und machte damit den Weg für Finanzhilfen für den Kampf gegen die Brände frei. Bereits 3000 Feuerwehrleute sind im Einsatz, weitere Einsatzkräfte sollten noch eintreffen.

(ap)
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