| 21.17 Uhr

Kampf gegen IS
Türkei schiebt 3300 mutmaßliche Dschihadisten ab

Ankara. Im Zuge ihres Kampfes gegen die Terrormiliz Islamischer Staat und andere Extremistengruppen hat die Türkei hat 3300 Ausländer des Landes verwiesen. Zudem sei 41.000 Ausländern mit mutmaßlichen Verbindungen zu Dschihadisten ein Einreiseverbot erteilt worden.

Das sagte ein Sprecher von Präsident Recep Tayyip Erdogan am Montag. Nach einem Bericht der staatlichen Agentur Anadolu beziehen sich die Zahlen auf die Zeit seit 2011. Ausländische Staatsbürger gingen der Polizei auch bei Anti-Terror-Razzien im Inland ins Netz.

Unter den 2770 Festgenommenen seien 1232 Ausländer, sagte der Sprecher. Gegen 954 dieser 2770 wurden Verfahren eingeleitet. Der Türkei war lange vorgeworfen worden, Extremisten aus anderen Staaten ungehindert nach Syrien und in den Irak einreisen zu lassen.

Seit vergangenem Juli kam es aber auch in der Türkei zu vier Bombenanschlägen, die dem IS zugeschrieben wurden. Die Regierung verschärfte daraufhin ihr Vorgehen gegen die Extremisten.

(ap)
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