| 18.38 Uhr

Streit an Bord
Kampfflugzeuge begleiten Maschine bis zur Notlandung

Washington. Der Streit eines Passagiers mit dem Bordpersonal während eines Fluges innerhalb der USA hat den Einsatz von Kampfflugzeugen ausgelöst. Zwei Kampfjets wurden losgeschickt, um die Maschine bis zur Notlandung in Arizona zu überwachen.

Das bestätigte das für die Sicherheit im nordamerikanischen Luftraum zuständige Norad-Kommando am Donnerstag.

Was genau an Bord vorgefallen war, blieb zunächst unklar. Es habe eine "verbale Störung" durch einen Passagier gegeben, meldete der Sender unter Berufung auf die Bundespolizei FBI sowie die Leitung des Flughafens in Tucson. Der Augenzeuge Ryan Healy sagte ABC News, der Mann habe sich geweigert, Platz zu nehmen, sei "den Gang rauf- und runtergelaufen", habe die anderen Passagiere angestarrt und "sehr unruhig" gewirkt.

Nach der Landung betraten Polizisten die Kabine und nahmen den Mann fest, wie der Sender berichtete. Der Passagier sei nach Angaben des Airports in Handschellen abgeführt worden. Laut FBI habe jedoch keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit bestanden.

Die Maschine der Fluggesellschaft Delta mit insgesamt 80 Menschen an Bord hatte sich auf dem Weg von San Antonio im Bundesstaat Texas nach Los Angeles befunden.

(AFP)
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