Papst Benedikt XVI. hat am Abend des Karfreitag den traditionellen Kreuzzug durch Rom begangen.
Dabei durchlief der Pontifex insgesamt 14 Stationen. Immer dabei: Das Kreuz.
Gestartet war Benedikt am Colosseum.
Das uralte Bauwerk wurde von zahlreichen Lichtern und Kerzen beleuchtet.
Mehrere 10.000 Christen haben sich am Abend in Rom eingefunden, um den Papst bei seinem Leidensweg zu begleiten.
Zuvor hielt das Oberhaupt der katholischen Kirche im Petersdom eine zweistündige Messe ab, die sich mit dem Leid Jesu Christi beschäftigte.
Während des Gottesdienstes lag Benedikt für ein paar Momente regungslos vor dem Altar.
Damit zeigte er die Trauer über Jesu Tod.
Noch nie sind so viele Christen wie in diesem Jahr in die heilige Stadt gereist.
Der Karfreitag ist der höchste Feiertag des christlichen Kalenders. An diesem Tag wird an die Kreuzigung Jesus erinnert.
Im Anschluss an den Gottesdienst küsste der Papst das Kreuz und begann den Ritus der Kreuzverehrung.
Nach dem Ablegen des roten Messgewandes und dem Ausziehen der Schuhe schritt Benedikt XVI. auf das Kreuz zu und verharrte einige Momente davor.
Anschließend traten auch die in der Basilika versammelten Kardinäle, Bischöfe und weitere Gläubige der Reihe nach vor das Kreuz, um ihre Verehrung für Christus zu bekunden.