Bagdad (rpo). 135 Arbeiter einer Fabrik im Irak sind nach einer Explosion durch Ammonikdämpfe vergiftet worden. Einige Opfer befinden sich nach Angaben der Polizei in einem ernsten Stadium. Die Katastrophe ereignete sich in einer Eisfabrik in der Region Muktadija mehrere hundert Kilometer nordwestlich von Bagdad. Wie es zu der Explosion kam, ist noch unklar. Durch die Detonation seien mehrere Tanks zur Lagerung von Ammoniak gerissen.
Nach einer Explosion sind in einer irakischen Fabrik Ammoniaktanks gerissen. Foto: AP
Ammoniak ist ein stark stechend riechendes, farbloses und giftiges Gas, das zu Tränen reizt und erstickend wirkt. Flüssiges Ammoniak wird wegen seiner hohen Verdampfungswärme unter anderem in Kältemaschinen eingesetzt.
Quelle: afp2