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Bizarrer Tod: Killer-Rochen tötet Frau auf Boot

zuletzt aktualisiert: 21.03.2008 - 15:46

Washington/Marathon (RPO). Eine US-Amerikanerin ist vor der Südküste Floridas bei einem bizarren Angriff eines giftigen Stachelrochens ums Leben gekommen. Die Frau befand sich allerdings nicht im Wasser, sondern auf einem Boot. Dabei handelt es sich nicht um den ersten Fall dieser Art.

Dieser Rochen tötete die Frau und fand dabei selbst den Tod.  Foto: AP
Dieser Rochen tötete die Frau und fand dabei selbst den Tod. Foto: AP

In einem Boot auf den Florida Keys ist eine Frau von einem Stachelrochen angesprungen und getötet worden. Der 34 Kilogramm schwere Gefleckte Adlerrochen traf die 57-Jährige nach Behördenangaben im Gesicht. Offenbar wurde die Frau aus Michigan vom Aufprall getötet, Stichwunden vom Stachel des Fischs wurden zunächst nicht entdeckt. Es handelt sich um einen der bizarrsten Todesfälle in letzter Zeit. Der Stachelrochen verendete den Behörden zufolge infolge des Aufpralls.

Die Frau saß am Donnerstag auf dem Vordersitz eines Boots, das von ihrem Vater gesteuert wurde und mit etwa 40 Kilometern pro Stunde unterwegs war. "Es passierte völlig unerwartet", sagte Jorge Pino, ein Sprecher der Kommission für Fisch- und Wildtierschutz in Florida. Der Aufprall habe die Frau zu Boden geworfen, ihre daneben stehende Schwester blieb unverletzt. Die Flügelspannweite des Rochens betrug gut 1,5 Meter.

Gefleckte Adlerrochen könnten bis zu 5,2 Meter lang werden und bis zu 230 Kilogramm wiegen. In den Gewässern Floridas stehen sie unter Schutz, sie sind häufig an der Wasseroberfläche zu sehen. Gelegentlich springen sie aus dem Wasser, sind aber nicht als aggressiv bekannt. Stachelrochen "springen, um einem Angreifer zu entkommen, Junge zu gebären und Parasiten abzuschütteln", sagte Lynn Gear vom Vergnügungspark Theater of the Sea in Islamorada.

2006 wurde ein Mann in Florida schwer verletzt, als ein Stachelrochen auf seinem Boot landete und ihn stach. Der Fisch hinterließ einen Stachel im Herzen des Mannes. Der 82-Jährige wurde erfolgreich operiert. Ebenfalls 2006 wurde in Australien der Tierschützer Steve Irwin bei Dreharbeiten im Meer von einem Stachelrochen direkt ins Herz gestochen. Er starb an der Verletzung.

Quelle: afp

 
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