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Chinesische Botschaft
Kirgistan gibt Extremisten in Syrien Schuld an Anschlag

Kirgistan macht Extremisten in Syrien für Anschlag verantwortlich
In der kirgisischen Hauptstadt Bischkek wurde Ende August ein Anschlag auf die chinesische Botschaft verübt. FOTO: ap, MAS
Bischkek. Die Sicherheitsbehörden in Kirgistan machen extremisten in Syrien für den Selbstmordanschlag auf die chinesische Botschaft in dem zentralasiatischen Land verantwortlich. Bei dem Anschlag in der vergangenen Woche waren drei Menschen verletzt worden.

Die "Anstifter" der Attacke in Bischkek seien "uigurische Terroristengruppen in Syrien" gewesen, erklärte das nationale Sicherheitskomitee Kirgistans am Dienstag.  Bei dem Selbstmordattentäter handelte es sich demnach um einen Angehörigen der muslimischen Volksgruppe der Uiguren. Er habe einen tadschikischen Pass gehabt und gehöre zu der in Syrien aktiven Gruppe Islamische Bewegung Ostturkestan (Etim). Fünf Verdächtige seien im Zusammenhang mit dem Anschlag festgenommen worden, teilte das Komitee weiter mit.

Rund zehn Millionen Uiguren leben in der nordwestchinesischen Region Xinjiang, die an Kirgistan grenzt. Die chinesische Regierung macht immer wieder im Ausland ansässige Gruppen wie Etim für Anschläge in der Region verantwortlich. Peking wirft zudem aus China geflohenen Uiguren vor, sich in Syrien ausbilden zu lassen, um nach der Rückkehr in ihre Heimat Anschläge zu verüben.

In Kirgistan hatte es bereits in der Vergangenheit Anschläge auf chinesische Behördenvertreter gegeben, für die Uiguren verantwortlich gemacht wurden.

(rent/AFP)
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