November 2007: In der Paris Vorstadt Villiers-le-Bel ist es in mehreren Nächten in Folge zu Straßenschlachten gekommen.
Rund 1000 bewaffnete Polizisten sollten die randalierenden Jugendlichen unter Kontrolle bringen.
Hier durchsucht die Polizei mehrere junge Männer.
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy besucht einen verletzten Polizisten im Krankenhaus.
Nach dem tödlichen Zusammenstoß zweier Motorradfahrer mit einem Streifenwagen ist es in einem Pariser Vorort die zweite Nacht in Folge zu schweren Krawallen gekommen.
Bereits in den vergangenen Nächten war es in Villiers-le-Bel zu Straßenschlachten gekommen. Am Montagabend wurden 30 Polizisten verletzt.
Die Jugendlichen steckten Gebäude und Fahrzeuge in Brand.
Die Randalierer verwüsteten auch Geschäfte.
Bevor die Lage eskalierte, hatten mehrere hundert Menschen bei einem friedlichen Schweigemarsch durch Villiers-le-Bel der beiden jungen Männer gedacht, die am Sonntag bei der Kollision ihres Minibikes mit einem Polizeiauto noch am Unfallort starben.
Der Tod der 15 und 16 Jahre alten Jungen hatte schon am Sonntag zu gewaltsamen Ausschreitungen geführt, bei denen 40 Polizisten verletzt wurden.
Die Staatsanwaltschaft leitete wegen fahrlässiger Tötung und unterlassener Hilfeleistung Ermittlungen ein.
In Polizeikreisen hieß es, die Polizeiaufsicht habe bei ersten Untersuchungen festgestellt, dass die beiden Jungen "sehr schnell" mit einer Minicrossmaschine gefahren seien und die Vorfahrt missachtet hätten.