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Nach Havarie vor Lettland: Kreuzfahrtschiff wird evakuiert

zuletzt aktualisiert: 05.05.2008 - 11:07

Riga (RPO). Die Küstenwache bringt die rund 1000 Passagiere auf dem vor Lettland auf Grund gelaufenen Kreuzfahrtschiff "Mona Lisa" in Sicherheit. Zuvor war ein Versuch, das Schiff mit den Passagieren an Bord abzuschleppen, gescheitert.

Der Kapitän habe diesem Schritt zugestimmt, nachdem alle Bemühungen gescheitert seien, das Schiff von der Sandbank zu schleppen, erklärte Ruslans Kulesovs von der Küstenwache.

Passagiere und Besatzungsmitglieder sollten auf zwei Schiffe gebracht und dann in die Hafenstadt Ventspils gefahren werden, sagte Kulesovs weiter. Von dort würden sie dann ins 160 Kilometer entfernte Riga gebracht. Kulesov konnte nichts dazu sagen, wie lange die Räumung des Schiffs dauern würde und ob Besatzungsmitglieder an Bord des Schiffes bleiben.

Bei den meisten der rund 750 Passagieren an Bord handelt es sich um Deutsche. Nach Angaben der Küstenwache waren die Passagiere nicht in unmittelbarer Gefahr. Das Schiff war unterwegs von Kiel in die lettische Hauptstadt Riga. Warum die "Mona Lisa" auf Grund lief, ist unbekannt. Schlechtes Wetter scheide als Ursache aus, erklärte die Küstenwache. Es wurden Ermittlungen aufgenommen.

Das Kreuzfahrtschiff strandete in der Irben-Straße, dem Hauptausgang des Rigaischen Meerbusens zur Ostsee. Der Kapitän ist ein Grieche. Insgesamt sind nach Angaben der Küstenwache 984 Menschen an Bord: 747 Passagiere und 237 Besatzungsmitglieder.

Quelle: afp

 
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