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Diskriminierung israelischer Bürger
Kuwait Airways fliegt New York und London nicht mehr an

Washington . Um keine israelischen Passagiere mitnehmen zu müssen, hat die Fluglinie Kuwait Airways ihre Verbindungen nach New York und London eingestellt.

Das US-Verkehrsministerium erklärte am Mittwoch, dass die kuwaitische Fluggesellschaft nach einer offiziellen Aufforderung, die Diskriminierung israelischer Bürger zu beenden, mitgeteilt habe, die beiden Städte nicht länger anzufliegen. Das Ministerium hatte dem Unternehmen im September einen Brief geschrieben, in dem es aufgefordert wurde, sich an das Gesetz zu halten, das unbegründete Diskriminierung von Fluggästen verbietet.

Der Streit geht auf das Jahr 2013 zurück, als ein israelischer Bürger beim Versuch scheiterte, unter Verwendung eines israelischen Passes ein Ticket im Reservierungssystem von Kuwait Airways zu buchen. Auf Nachfrage der US-Regierung erklärte die Fluglinie damals, sie befolge die kuwaitische Gesetzgebung, die wirtschaftliche Beziehungen mit Menschen oder Firmen verbietet, die in Israel leben oder die israelische Staatsbürgerschaft haben.

Wie die meisten arabischen Staaten erkennt das Golfemirat Israel nicht an.

(emy/AFP)
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