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Anschlag auf Moschee in Kuwait
Polizei verhört nach Selbstmordanschlag mehrere Verdächtige

Kuwait: Nach Anschlag auf Moschee verhört die Polizei mehrere Verdächtige
Sicherheitskräfte und Zivilisten vor der Al-Imam al-Sadek Moschee. FOTO: ap
Kuwait-Stadt. Einen Tag nach dem Selbstmordanschlag in einer schiitischen Moschee in Kuwait-Stadt hat die Polizei mehrere Verdächtige mit möglichen Verbindungen zu dem Anschlag verhört. Unterdessen haben Tausende Menschen an einer Prozession für die 27 Toten teilgenommen.

Die Polizei teilte mit, sie befrage mehrere Verdächtige mit möglichen Verbindungen zu dem Selbstmordanschlag, zu dem sich ein Ableger der Terrormiliz Islamischer Staat bekannte. Wie das Innenministerium bekanntgab, wurde der Besitzer des Autos festgenommen, das von dem Bombenattentäter benutzt worden war, um zu der Moschee in Kuwait-Stadt zu fahren

In dem Gotteshaus hatte er dann seinen Sprengsatz unter den Gläubigen zur Explosion gebracht. Bei dem Attentat wurden auch mehr als 200 Menschen verletzt.

Tausende Menschen haben unterdessen am Samstag an einer Begräbnisprozession für die 27 Toten teilgenommen. An dem Trauerzug beteiligten sich Sunniten und Schiiten. Das Attentat während Freitagsgebeten war der erste Terrorangriff in dem Golfstaat seit mehr als zwei Jahrzehnten.

 

(ap)
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