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Staatsbegräbnis
Singapurs Gründervater Lee Kuan Yew beigesetzt

Lee Kuan Yew: Singapurs Gründervater beigesetzt
Lee Kuan Yew war in der Nacht zum Montag verstorben. FOTO: dpa, ww ms
Singapur. Mit einem Staatsbegräbnis hat Singapur Abschied von seinem Gründervater Lee Kuan Yew genommen. Zahlreiche ausländische Würdenträger nahmen an den Feierlichkeiten in dem kleinen asiatischen Stadtstaat am Sonntag teil, unter ihnen der frühere US-Präsident Bill Clinton, der australische Ministerpräsident Tony Abbott sowie der japanische Regierungschef Shinzo Abe.

Singapurs jetziger Ministerpräsident Lee Hsien Loong, Sohn des Staatsgründers, hielt eine emotionale Trauerrede über Lees Erbe für das In- und Ausland. "Er hat uns alle inspiriert, unser Bestes zu geben, und er behielt dabei stets Singapurs Interessen im Blick", sagte Lee Hsien Loong. Singapurs Präsident Tony Tan lobte die Vorbildfunktion des Verstorbenen: "Lees Ideale waren eindeutig. Er glaubte an sie, und er lebte sie."

Lee war in der Nacht zum Montag im Alter von 91 Jahren in einem Krankenhaus in Singapur gestorben. Mit seinem autoritären Führungsstil hatte er den einst rückständigen Staat an der Südspitze Malaysias innerhalb weniger Jahrzehnte in die Spitzengruppe der Länder mit dem höchsten Lebensstandard der Welt geführt. Heute ist die Wolkenkratzer-Metropole mit 5,4 Millionen Einwohnern eines der weltweit führenden Finanzzentren.

(dpa)
 
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