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Hauseinsturz mit fünf Toten in Leicester
Schnapsbrennerei könnte zur Explosion geführt haben

Leicester: Illegale Schnapsbrennerei könnte zur Explosion geführt haben
Das durch die Explosion eingestürzte Haus in Leicester. FOTO: ap
London. Die Polizei im britischen Leicester hat knapp eine Woche nach der tödlichen Explosion eines Hauses mit fünf Todesopfern zwei weitere Verdächtige festgenommen. Medienberichten zufolge könnte eine illegale Schnapsbrennerei zu dem Unglück geführt haben.

Gegen die beiden Männer wird wegen "Verschwörung zur Herbeiführung einer Explosion" ermittelt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Bereits am Mittwoch waren in dem Fall drei Verdächtige festgenommen worden. Gegen sie wurde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Die Ursache für die Explosion blieb offiziell weiter offen.

Bei der Explosion und dem anschließenden Feuer in einem zweistöckigen Geschäfts- und Wohnhaus im Stadtzentrum von Leicester waren am Sonntagabend fünf Menschen getötet worden: eine 46-jährige Mutter und ihre 17 und 18 Jahre alten Söhne, die gleichaltrige Freundin des 18-Jährigen sowie eine 22-jährige Verkäuferin eines in dem Gebäude gelegenen Ladens.

(gaa/AFP)
 
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