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Lichtermeer: Mahnwache für Inzest-Opfer in Amstetten

zuletzt aktualisiert: 30.04.2008 - 11:27

Amstetten (RPO). Strömender Regen konnte sie nicht davon abhalten, ihre Verbundenheit mit den Opfern des Inzest-Falls in ihrer Stadt zu zeigen. Mehr als 200 Menschen versammelten sich am Dienstagabend zu einer Mahnwache auf dem Hauptplatz von Amstetten.

Ein Junge zündet auf dem Hauptplatz von Amstetten Kerzen an. Mehr als 200 Amstettener veranstalteten am Dienstagabend eine Mahnwache für die Inzest-Opfer.  Foto: AP, AP
Ein Junge zündet auf dem Hauptplatz von Amstetten Kerzen an. Mehr als 200 Amstettener veranstalteten am Dienstagabend eine Mahnwache für die Inzest-Opfer. Foto: AP, AP

Veranstaltet wurde das Lichtermeer nach Angaben des Fernsehsenders ORF von der am selben Tag gegründeten Initiative "Gemeinschaft menschlich berührt". Zwei Müttern, die mit den Vorfällen direkt gar nichts zu tun gehabt hatten, riefen die Initiative ins Leben.

"Wir wollen positiv wirken, Anteilnahme ausdrücken", so eine der beiden. "Wir sind da", sagte die eine der Gründerinnen. Die Gruppe bestehe aus "menschlich berührten Bürgern". Darüber hinasu wollten die Menschen auf dem Hauptplatz von Amstetten dem durch Medien entstandenen Eindruck über die Stadt entgegenwirken.

Mit der Veranstaltung wolle man ein Zeichen für die riesige Betroffenheit setzen, aber auch Zuversicht ausdrücken, sagte Bürgermeister Herbert Katzengruber.

Pfarrer Peter Bösendorfer sagte laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA in einer Ansprache, es gelte in den nächsten Taten näher zusammenzurücken. Die Bevölkerung sei nun gefordert, "zu helfen und solidarisch zu sein."

Quelle: ap

 
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