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Unglück auf Malta
Cabrio-Bus kollidiert mit Ästen - zwei Touristen sterben

Unglück mit Toten auf Malta: Touristen-Bus kollidiert mit Ästen
Valletta. Auf Malta hat ein Cabrio-Touristenbus die tief hängenden Äste eines Baumes gerammt. Die Windschutzscheibe milderte zwar den Aufprall, dennoch wurden zwei Menschen getötet. 50 Urlauber wurden verletzt.

Zwei Touristen sind auf Malta ums Leben gekommen, als das Oberdeck ihres Cabrio-Doppeldeckerbusses von tief hängenden Baumästen erfasst wurde. Sechs weitere Touristen seien bei dem Unfall am Montag schwer verletzt worden, sagte der Gesundheitsminister des Inselstaats im Mittelmeer, Chris Fearne. Insgesamt wurden demnach 50 Menschen im Krankenhaus behandelt.

Der Bus war zum Unfallzeitpunkt im am Meer gelegenen Ort Zurrieq unterwegs. Regierungschef Joseph Muscat sprach den Angehörigen der Toten noch am Abend im Parlament sein Beileid aus. Nach Medienberichten starben eine 37-jährige Spanierin und ein 62-jähriger Belgier.

Drei der sechs Schwerverletzten sind nach Polizeiangaben Briten - zwei Jungen im Alter von 6 und 8 Jahren sowie ein 44-jähriger Mann. Bei den anderen Schwerverletzten handele es sich um eine 31-Jährige Frau aus Deutschland, eine 72-jährige Italienerin sowie um einen 35-Jährigen, dessen Staatsangehörigkeit noch unklar sei. Alle Opfer waren Ausländer, berichteten die maltesischen Zeitungen. Der Fahrer war ein 24-jähriger Malteser.

Unklar war, ob die Äste mehrere Tage zuvor bei einem Sturm beschädigt wurden. Auf Twitter wurden Bilder von dem offenen Bus verbreitet. Demnach handelt es sich um einen "Hop-on-hop-off-Bus", wie er in vielen Touristengebieten unterwegs ist.

Pierre Vella vom maltesischen Verkehrssicherheitsrat bezeichnete den Unfall als einen der schlimmsten in der Geschichte des Landes. Von der Regierung hieß es, man habe Kontakt zu den Botschaften der Opfer.

(mro/dpa)
 
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