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Verdächtiger festgenommen
Mann verletzt Polizist mit Fleischerbeil im Gesicht

Verdächtiger festgenommen: Mann verletzt Polizist mit Fleischerbeil im Gesicht
Zwei Polizisten bewachen den Tatort in der 32 Street in New York City. FOTO: ap, FF
New York. Mitten in der Stadt hat am Donnerstagabend ein Mann einen Polizisten mit einem Fleischerbeil attackiert und im Gesicht verletzt. Ein Zivilbeamter stoppte den polizeibekannten Angreifer mit zwei Schüssen. 

Auf einer belebten Straße in New York City hat die Polizei einen mit einem Fleischerbeil bewaffneten Angreifer angeschossen. Der Mann habe einen außer Dienst befindlichen Beamten mit der Waffe attackiert, woraufhin andere Polizisten das Feuer eröffnet hätten, erklärte Polizeichef James O'Neill. Die Polizei gab am Donnerstagabend (Ortszeit) 18 Schüsse ab und traf den Verdächtigen mindestens zweimal. Er sei in kritischem aber stabilem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert worden, hieß es.

Mit diesem Fleischermesser soll der Mann den Polizisten angegriffen haben. FOTO: ap, PH

Der attackierte Ermittler wurde wegen einer größeren Schnittwunde im Gesicht behandelt. Die Konfrontation begann laut Polizeiangaben, als zwei uniformierte Beamte den 32-jährigen Mann dabei antrafen, als er eine Beinschiene aus einem geparkten Fahrzeug holen wollte, in dem er offenbar wohnte. Als sie sich ihm genähert hätten, habe der Mann ein Fleischerbeil gezückt und sei weggerannt. Eine Gruppe Beamter nahm die Verfolgung auf und setzte auch eine Elektroschockpistole gegen den 32-Jährigen ein. Dies zeigte aber offenbar keine Wirkung.

Ein nicht im Dienst befindlicher Ermittler habe versucht, den Verdächtigen zu überwältigen. Dann setzte der 32-Jährige laut O'Neill das Fleischerbeil ein und fügte dem Beamten die Verletzungen im Gesicht zu. Die Polizei habe geschossen, "bis die Gefahr gestoppt war", sagte O'Neill. Ein Twitter-Nutzer filmte die Szenen nach dem Angriff mit seiner Smartphone-Kamera.

Nach Polizeiangaben war der 32-Jährige in den vergangenen Jahren mehr als ein dutzend Mal festgenommen worden, zumeist für geringfügige Straftaten. Details dazu wurden nicht genannt.

(sb/ap)