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Unglück in Pilgerstadt
14 Angeklagte wegen Kraneinsturz in Mekka vor Gericht

Kran kracht auf Moschee in Mekka
Kran kracht auf Moschee in Mekka FOTO: dpa, mda
Dubai. Im vergangenen Jahr waren beim Einsturz eines Krans auf die Große Moschee in Mekka über 100 Menschen ums Leben gekommen. Am Donnerstag hat der Prozess gegen 14 Angeklagte begonnen. Ihnen werden unter anderem Fahrlässigkeit und Missachtung von Sicherheitsrichtlinien vorgeworfen.

Örtlichen Medienberichten vom Donnerstag zufolge stehen sechs Saudis, darunter ein Milliardär, zwei Pakistaner sowie je ein Bürger Kanadas, Jordaniens, der palästinensischen Gebiete, Ägyptens, der Vereinigten Arabischen Emirate und der Philippinen vor Gericht.

Den Angeklagten wird laut einem Bericht der Zeitung "Okas" Fahrlässigkeit, Beschädigung öffentlichen Eigentums und die Missachtung von Sicherheitsrichtlinien vorgeworfen. Bei ihnen handelt es sich offenbar um Beschäftigte des Baukonzerns, der den Kran betrieb.

Bei dem Einsturz am 11. September wenige Tage vor Beginn der jährlichen Pilgerfahrt Hadsch kamen 111 Pilger ums Leben, Hunderte weitere wurden verletzt. Der riesige Kran war bei ungewöhnlich starkem Wind auf die Große Moschee gestürzt, in der sich das größte Heiligtum des Islams, die Kaaba, befindet.

(isw/ap)
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