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Treffen mit Akihito in Japan
Michelle Obama sieht neben dem Kaiser wie ein Riese aus

Fotos: Riesig: Michelle Obama überragt Japans Kaiser Akihito
Fotos: Riesig: Michelle Obama überragt Japans Kaiser Akihito FOTO: ap
Düsseldorf. Besuch der First Lady in Japan. Am Mittwoch stattete Michelle Obama dem japanischen Kaiser Akihito in Tokio einen Besuch ab. Und weckte dabei unfreiwillig Erinnerungen an Gullivers Reisen.

Bilder der Begegnung zeigen Obama als riesenhafte Erscheinung, Akihito hingegen wirkt zusammengeschrumpft auf Miniaturformat. Kein Wunder: Die First Lady, gekleidet in ein sommerliches Kostüm in rot und weiß, trägt silberne Schuhe mit hohen Absätzen.

Hinzu kam Obamas Auftreten. Geradezu stürmisch wirkt ihre Begrüßung. Zwar beugt sie dabei der Etikette entsprechend den Oberkörper vor, doch könnte man im ersten Augenblick meinen, die First Lady stürze da gerade vor lauter Eifer zu Boden.

Auf einigen Aufnahmen aus Tokio verzerrt auch die Perspektive die Größenverhältnisse. Obama steht im Vordergrund, umso winziger wirken neben ihr Akihito und seine Gattin, Kaiserin Michiko. Freilich ist auch objektiv betrachtet ein Größenunterschied nicht von der Hand zu weisen. Akihito misst 1,65 Meter, die groß gewachsene Michelle Obama hingegen 1,80 Meter. Trägt sie dann noch Schuhe mit hohen Absätzen, ist die Diskrepanz perfekt.

Akihito ließ sich nichts anmerken. Freundlich begrüßte er den Besuch per Handschlag.

US-Präsidentengattin Obama ist zu einem fünftägigen Besuch nach Japan gereist. Dort will sie eine internationale Kooperation beim Thema Bildung präsentieren. In Tokio wollte sie zusammen mit der Frau von Ministerpräsident Shinzo Abe, Akie Abe, eine Partnerschaft zur Unstützung der Ausbildung von Mädchen bekanntgeben. Beide wollten sich zudem mit Universitätsstudenten treffen.

Geplant ist auch der Besuch historischer Stätten in der früheren Hauptstadt Kyoto, bevor die First Lady nach Kambodscha weiterreist.

Japan will bei der Initiative "Let Girls Learn" mitwirken, die das Präsidentenpaar Obama angekündigt hatte. Das Hilfsprogramm, das vom US-Friedenskorps und ähnlichen Hilfsorganisationen geleitet wird, soll 62 Millionen Mädchen zurück in die Schule holen. Kambodscha ist unter den elf Ländern, sie sich an der Kampagne beteiligen.

In einem Beitrag für die Zeitung "The Wall Street Journal" schrieb Michelle Obama, es sei eine "tragische Verschwendung menschlichen Potenzials", wenn 62 Millionen Mädchen weltweit nicht die Schule besuchten.

(ap)
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