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Unglück in Burkina Faso: Mindestens 31 Tote in illegaler Goldmine

zuletzt aktualisiert: 10.08.2008 - 08:41

Ouagadougou (RPO). Bei einem Erdrutsch in einer illegalen Goldmine im Süden Burkina Fasos sind am Samstag mindestens 31 Menschen getötet worden. Heftiger Regen ließ den Schacht einstürzen. Das berichtete das staatliche Radio.

Minenarbeiter und Rettungskräfte gruben sich in der Mine in Boussoukoula durch die Erdmassen, um Leichen und möglicherweise noch Überlebende zu bergen. Die Regierung in Ouagadougou hatte im Juni wegen der Regenzeit die Schließung aller illegalen Minen bis September angeordnet.

Schätzungen zufolge verdienen in dem westafrikanischen Land 200.000 Menschen ihren Lebensunterhalt mit der Suche nach Gold in illegalen Minen. Die Schächte sind zumeist sehr schlecht gesichert. Besonders zur Monsunzeit sind die teils sehr tiefen Gruben gefährlich.

Quelle: ap

 
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