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USA
Mindestens zehn Tote bei Unwetter in Louisiana

Mindestens zehn Tote bei Unwetter in Louisiana
Das Unwetter überflutete weite Teile in dem US-Bundesstaat FOTO: dpa, cg bjw
Baton Rouge. Nach den Stürmen und Überschwemmungen im US-Staat Louisiana ist die Zahl der Toten auf zehn gestiegen. Zehntausende Häuser wurden beschädigt.

Die jüngsten Todesfälle wurden aus Tangipahoa Parish und East Baton Rouge Parish gemeldet, teilte der Standesbeamte Devin George mit. Dabei handelte es sich um zwei Männer im Alter von 49 und 58 Jahren, die ertrunken waren. Wie Gouverneur John Bel Edwards mitteilte, wurden bei den historischen Überflutungen in dem Staat mindestens 40.000 Häuser beschädigt.

Edwards sagte, "weit über" 20.000 Menschen seien seit Beginn der Überschwemmungen am Freitag gerettet worden. Sein Büro erhöhte diese Zahl später auf mehr als 30.000. Ab Freitag hatten Regenfälle über einen 48-Stunden-Zeitraum den südlichen Teil von Louisiana überflutet. Tage später standen noch immer viele Häuser und Geschäfte unter Wasser. Während in einigen Gegenden bereits mit dem Wiederaufbau begonnen wurde, warnte Gouverneur Edwards, dass es in Orten stromabwärts weitere Überflutungen geben könnte. Behörden seien noch im Such- und Rettungsmodus.

Das Ausmaß der Schäden wurde allmählich deutlicher. Etwa 40.000 Personen beantragten Unterstützung durch die Katastrophenschutzbehörde Fema. In Livingston Parish, einer der am stärksten betroffenen Gebiete mit rund 138.000 Einwohnern, wurden nach Behördenschätzungen 75 Prozent der Häuser zerstört.

(crwo/ap)
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