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Tausende im Mittelmeer gerettet
Küstenwache entdeckt 17 Leichen auf Flüchtlingsbooten

Mittelmeer-Einsatz: So kämpft die Marine gegen Schleuser
Rom . Wieder haben Rettungskräfte auf mehreren Flüchtlingsbooten im Mittelmeer Leichen entdeckt. Bei dem Einsatz in der Straße von Sizilien seien am Donnerstag insgesamt 17 Tote gefunden und 1128 Bootsinsassen gerettet worden, teilte die italienische Küstenwache mit.

Die Flüchtlinge hatten sich demnach mit fünf Schlauchbooten und drei anderen Booten auf den Weg nach Italien gemacht. An dem Rettungseinsatz beteiligten sich auch britische und irische Schiffe sowie die Helfer der deutschen Organisation Sea Watch.

Bereits am Mittwoch waren 22 tote Flüchtlinge von einem Schlauchboot vor der italienischen Küste geborgen worden. Am Dienstag wurden mehr als 3200 Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. Mit den jüngsten Rettungsaktionen erreichten nach UN-Angaben in diesem Jahr bislang mehr als 80.000 Flüchtlinge Italien. Die meisten kommen aus Afrika. Das UN-Flüchtlingshilfswerk schätzt die Zahl der Flüchtlinge, die seit 2014 beim Versuch der Mittelmeer-Überquerung ums Leben kamen, auf mehr als 10.000.

(felt/AFP)
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