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Bis Prozessbeginn
Mordverdächtiger Erfinder Madsen bleibt in U-Haft

Mordverdächtiger Erfinder Peter Madsen bleibt in U-Haft
Der Däne Peter Madsen in seinem U-Boot "Nautilus" (Archivbild vom 30.04.2008). FOTO: ap, Hougaard Niels
Kopenhagen. Der wegen Mordes an einer Journalistin angeklagte dänische Erfinder Peter Madsen bleibt bis zum Prozessbeginn im März im Gefängnis. Er habe seine U-Haft freiwillig verlängern lassen, sagte seine Anwältin

"Wir hoffen natürlich auf einen fairen und gerechten Prozess", betonte die Anwältin laut eines Berichts der Zeitung "Ekstra Bladet". Die erste Verhandlung ist für den 8. März angesetzt. 

Eigentlich hätte ein Gericht am Mittwoch über die Verlängerung der U-Haft entscheiden sollen. Madsen war diesen Entscheidungen zuletzt mehrfach durch freiwillige Verlängerungen aus dem Weg gegangen.

Dem 47 Jahre alten Dänen wird vorgeworfen, die schwedische Journalistin Kim Wall im Sommer an Bord seines selbstgebauten U-Bootes missbraucht, gefoltert und getötet zu haben. Die Staatsanwaltschaft verlangt lebenslange Haft oder Sicherungsverwahrung. Madsen selbst spricht von einem Unfall. 

Die Leiche der jungen Frau wurde - zerstückelt und mit mehreren Messerstichen im Unterleib - im Meer gefunden. Madsen gab nach einiger Zeit zu, den Körper zerteilt und über Bord geworfen zu haben, bestreitet aber weiterhin einen Mord.

(oko/dpa)
 
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