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Nach Flutwelle
Pinguin lebend in verwüstetem Zoo von Tiflis gefunden

Zootiere ausgebrochen - Begegnungen in Tiflis
Zootiere ausgebrochen - Begegnungen in Tiflis FOTO: dpa, yk bjw hpl
Tiflis. Bei Aufräumarbeiten im Zoo von Tiflis ist noch neun Tage nach der verheerenden Flutwelle ein Pinguin lebend gefunden worden. Das Tier hatte sich in den Büschen versteckt.

Zoosprecherin Msija Scharschidse sagte am Dienstag, damit hätten zehn der 17 Pinguine das Unglück überlebt. Der Vogel habe sich in den Büschen versteckt gehabt. Der Flut vom 14. Juni sind mehr als die Hälfte der 600 Tiere des Zoos zum Opfer gefallen.

Nicht alle dieser Zoobewohner starben durch die Naturgewalt. Vergangene Woche wurde eine entlaufener Tiger erschossen, der einen Mann in Tiflis getötet hatte. Polizei und Freiwillige suchen immer noch nach einem weiteren Tiger und einem anderen gefährlichen Raubtier, einer Hyäne.

Bei dem schweren Unwetter waren 19 Menschen ums Leben gekommen. Der Zoo wurde verwüstet, diverse Raubtiere streiften danach durch die Millionenstadt.

(ap)
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