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Namibia
Großwildjäger jagt Elefant – und wird von ihm tot getrampelt

Namibia: Großwildjäger jagt Elefant und wird tot getrampelt
Der Argentinier soll in Namibia eine Gruppe Elefanten verfolgt haben (Symbolbild). FOTO: dpa, epa Jon Hrusa
Windhoek. Im westafrikanischen Staat Namibia ist ein Mann aus Argentinien von einem Elefanten getötet worden. Das berichten mehrere Medien. Demnach hatte der Großwildjäger eine Herde verfolgt – und wurde dann selbst zum Gejagten.

Der 46-jährige Jose Monzalvez sei am Sonntag mit einem Landsmann und drei Namibiern auf die Jagd gegangen, berichtet die britische Zeitung "Independent" und beruft sich auf Angaben einer Nachrichtenagentur des Landes. In einem privaten Park nordwestlich der Stadt Kalkfeld hätten die fünf Männer eine Elefantenherde verfolgt, bis eines der Tiere sie entdeckt und angegriffen habe.

Wie auch die "New York Post" schreibt, hätten die Jäger keine keine Zeit mehr gefunden, sich in Sicherheit zu bringen oder auf das Tier zu schießen. Der Elefant habe sie gejagt, den Großwildjäger aus Argentinien erwischt und ihn niedergetrampelt. Eine Polizeisprecherin bestätigte der Nachrichtenseite "Namibian" den Tod des Großwildjägers Jose Monzalvez.

Nach Angaben der örtlichen Medien besaß Monzalvez eine gültige Jagdlizenz und arbeitete für ein Öl-Unternehmen im Land. Seine Angehörigen seien über seinen Tod informiert worden. 

(wer)
 
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