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Erdbeben in Nepal
Deutsche Touristen schlafen auf dem Botschaftsgelände

52 ISAR-Helfer fliegen nach Nepal
52 ISAR-Helfer fliegen nach Nepal FOTO: dpa, rwe lof
Berlin. Nach dem schweren Erdbeben im Himalaya haben Dutzende Deutsche ihr Quartier auf dem Gelände der deutschen Botschaft in Nepal aufgeschlagen. Aus Sorge vor weiteren Beben sei die Empfehlung gegeben worden, im Freien zu übernachten.

Wie ein Sprecher des Auswärtigen Amtes am Montag berichtete, schlafen aktuell etwa 50 Menschen - Deutsche und einige Angehörige anderer Nationen - auf dem Botschaftsgelände. Aus Sorge vor weiteren Nachbeben sei generell die Empfehlung gegeben worden, im Freien zu übernachten, sagte der Sprecher.

Die Mitarbeiter der Botschaft in Kathmandu versuchten, sich einen Überblick über die Lage der deutschen Staatsbürger in Nepal zu verschaffen. Dies sei aber aufgrund der unterbrochenen Telefonverbindungen nicht einfach. Bisher sei noch unklar, ob deutsche Staatsangehörige zu Schaden gekommen seien.

Der Sprecher sagte, ein Krisenreaktionsteam des Auswärtigen Amtes und Helfer des Technischen Hilfswerks (THW) seien inzwischen auf dem Weg nach Kathmandu. Die Bundesregierung habe für die humanitäre Hilfe nach dem Erdbeben vom Samstag bisher 2,5 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

(dpa)
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