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Touristen sollen wiederkommen
Nepal öffnet Kulturerbestätten nach Erdbeben wieder

Nach den Erdbeben: Menschen bauen in Nepal ihre Heimat wieder auf
Nach den Erdbeben: Menschen bauen in Nepal ihre Heimat wieder auf FOTO: Helmut Michelis
Kathmandu. Nepal hat nach dem verheerenden Erdbeben zahlreiche Unesco-Kulturerbestätten wieder für Besucher geöffnet. Die historischen Gebäude waren bei dem Erdbeben der Stärke 7,8 Ende April zum Teil schwer beschädigt worden.

Die Tourismusindustrie des Himalaya-Landes hofft, dass durch die Eröffnung bald wieder mehr Besucher nach Nepal kommen. Nach dem Erdbeben mit mehr als 8900 Toten hatten fast alle Touristen das Land verlassen.

Künstler tanzten am Montag zur Wiedereröffnung in Masken und traditionellen Kostümen, etwa auf dem Durbar-Platz in Bhaktapur. Dort ist auch eine Foto-Ausstellung mit 60 Vorher-Nachher-Bildern zu sehen. Die Regierung des Himalaya-Landes erklärte, die Plätze seien abgesichert. Nur der Changu-Narayan-Tempel soll zunächst geschlossen bleiben.

Im Kathmandu-Tal gibt es sieben Unesco-Welterbestätten. Besonders schlimm getroffen waren die Durbar-Plätze in Kathmandu, Bhaktapur und Patan, wo jeweils mindestens die Hälfte der Tempel zerstört wurden.
Die Kulturorganisation der Vereinten Nationen will alle Anlagen wieder aufbauen.

(dpa)
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