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Erstes Schiff sticht in See
Neue Suche nach Air-France-Flugschreibern

Rio de Janeiro (RPO). Zehn Monate nach dem Absturz einer Maschine der Air France über dem Atlantik ist zu Beginn einer neuen Suche nach den Flugschreibern das erste von zwei Forschungsschiffen in See gestochen. Das norwegische Schiff "Seabed Worker" verließ am Montag (Ortszeit) den Hafen der nordostbrasilianischen Stadt Recife, wie die französische Behörde zur Aufklärung von Flugunfällen (BEA) mitteilte. An Bord reisen auch zwei Experten des Kieler Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften mit, das sich mit einem unbemannten Hightech-U-Boot an der Suche beteiligt. Die Fahrt zum Suchgebiet dauert zwei bis drei Tage. Die Airbus-Maschine war am 1. Juni 2009 auf dem Flug von Rio de Janeiro nach Paris ins Meer gestürzt. Dabei kamen 228 Menschen ums Leben, unter ihnen 28 Deutsche.
(AFP/das)
 
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