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Geldstrafe statt Kündigung
New Yorker Lehrerin zeigt Schülern IS-Enthauptungsvideo

New York. Weil sie ihren Schülern ein Enthauptungsvideo der Terrormiliz Islamischer Staat vorgespielt hat, ist eine Lehrerin in New York zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die Kündigung umging sie.

Ein Schlichter entschied sich für die geringere Strafe in Form eines Bußgeldes von 300 Dollar (266 Euro), wie die Zeitung "New York Post" am Samstag berichtete.

Die Frau hatte das Video an einer Mittelschule in dem Stadtgebiet South Bronx gezeigt. Schüler berichteten, die Gesichter der Geiseln seien geschwärzt gewesen, doch seien die enthaupteten Köpfe gezeigt worden. Der IS hat auf diese Weise Geiseln umgebracht, darunter auch aus westlichen Ländern.

Die städtische Schulverwaltung hatte die Lehrerin ursprünglich entlassen wollen. Sie arbeite jetzt als Aushilfslehrerin, sagten Beamte der Zeitung. Die Pädagogin selbst sagte der "New York Post", sie habe aus Versehen das falsche Video abgespielt.

(das/ap)
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